Schweiz steht im Europacup unter Zugzwang

Weil im 5-Jahres-Ranking der Uefa die Punkte aus der Kampagne 2012/13 weggefallen sind, belegt die Schweiz vor Beginn der Europacup-Gruppenphase nur noch Rang 15. Ein weiteres Abrutschen hätte Konsequenzen.

Die Champions-League-Trophäe wird kurz vor der Auslosung poliert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Viel Arbeit vor sich Der Weg in die Champions League könnte für die Schweizer Vertreter wieder deutlich harziger werden. Keystone

Noch befindet sich die Schweiz bezüglich Teilnahme am Europacup in einer komfortablen Lage. Im Vergleich zur momentanen Regelung muss man in der Saison 2018/19 nur diesen Abstrich machen:

  • Der Meister ist nicht mehr direkt in der Champions League, sondern muss sich den Weg übers Playoff ebnen.

Danach aber könnte die Luft dünner werden. Denn die Schweiz büsste im massgebenden Ranking 3 Plätze ein. Der Grund: Die Punkte aus der Saison 2012/13, als Basel bis in den EL-Halbfinal geprescht war, zählen nicht mehr.

Marge ist gering

Verheerend wäre ein weiteres Abrutschen an Position 16.

  • Dann hätte die Schweiz 2019/20 bloss noch 4 Europacup-Startplätze zugute.
  • Einzig der Meister dürfte zur CL-Quali antreten (ab der 2. Runde). Auch in der EL gäbe es keinen Fixstarter mehr.

Basel, YB und Lugano müssen also Punkte erobern, um den Status zu wahren. Das Plus: Von den direkten Verfolgern haben Kroatien (Rijeka) und Dänemark (FC Kopenhagen) nur je einen Vertreter im Rennen.