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1/16-Finals im Schweizer Cup Minisiege für den FCZ, Lausanne und Lugano

  • Weil der FC Zürich in der 2. Cup-Runde beim unterklassigen SC Kriens abbaut, wird das Weiterkommen zur Knacknuss. Der einzige Treffer geht auf das Konto von Antonio Marchesano.
  • Auch Lausanne (3:2 nach Verlängerung bei Bulle) sowie Lugano (dank einem Last-Minute-Treffer gegen Xamax) bekleckern sich nicht mit Ruhm.
  • Deutlich leichteres Spiel hat Servette beim 4:1 gegen den Amateurklub Concordia Basel.
  • Am Samstag und Sonntag findet die 2. Hauptrunde ihre Fortsetzung – bei SRF gibt es 5 weitere Spiele mit Super-League-Beteiligung zu sehen.

Kriens - FC Zürich 0:1

Die Stadtzürcher schüttelten ein weiteres Kapitel ihrer unrühmlichen jüngsten Vergangenheit ab. So ist das neu von André Breitenreiter trainierte Team im Schweizer Cup bislang noch makellos unterwegs: Auf den 10:0-Aufgalopp beim Erstligisten Solothurn folgte indes ein mageres 1:0 in Kriens. In der letzten Saison war der FCZ bei seiner Startaufgabe über den Challenge-League-Aussenseiter Chiasso gestolpert (2:3).

Gegen die Innerschweizer, das aktuelle Schlusslicht in der zweithöchsten Liga, gab es für den Super-League-Spitzenreiter kein Déjà-vu. Aber es gab für den Favoriten einiges zu beissen. Einen engagierten Auftritt vor der Pause rundete Captain Antonio Marchesano mit einem Freistoss-Tor (19.) unter die Latte ab.

Das Heimteam blieb bis zu diesem Zeitpunkt blass und durfte nur weiter hoffen, weil der FCZ zu wenig Kapital aus seiner Dominanz geschlagen hatte. Nach der Pause steigerte sich der Underdog zu einem ebenbürtigen Widersacher, während die Breitenreiter-Elf auf einmal einiges schuldig blieb. Nachdem es in der 86. Minute brandheiss geworden war, Albion Avdijaj die Ausgleichchance aber liegen liess, retteten sich die Limmatstädter über die Ziellinie.

Bulle - Lausanne 2:3 n.V.

Im Romand-Derby gab Lausanne gegen den Underdog Bulle, der in der 1. Liga Classic und damit 3 Spielklassen tiefer kickt, vermeintlich früh den Tarif durch. Ein Doppelschlag zwischen der 9. und 11. Minute (nach einem Eigengoal erhöhte der Costa Ricaner Mayron George) liess die Waadtländer dann aber sehr nachlässig werden.

Auf der anderen Seite spielten sich die auf dem Papier «kleinen» Freiburger geradezu in einen Rausch. Arthur Deschenaux kurz nach der Pause brachte seine Farben wieder heran, und in einer immer wilder gewordenen Begegnung markierte das zweite Eigengoal den viel umjubelten Ausgleich (83.) für Bulle.

Beim Nachsitzen schrammten die Waadtländer dann doch noch an einer Blamage vorbei. Der erst 20-jährige Zeki Amdouni traf früh in der Verlängerung (94.), fortan hatten die aufopferungsvoll kämpfenden Platzherren keine Antwort mehr parat. Lausanne steht zum 3. Mal in Folge im Achtelfinal – im Schlafwagen, wie der vielversprechende Beginn suggeriert hatte, ging die Cup-Reise aber nicht weiter.

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Erlösung nach Eckball: Lausannes Siegtor in der Verlängerung
Aus Sport-Clip vom 17.09.2021.
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Xamax - Lugano 0:1

Auf der Maladière waren die Neuenburger die auffälligere Equipe. Das bessere Ende behielt aber Super-League-Vertreter Lugano für sich. Die Tessiner mussten sich allerdings bis zur 89. Minute gedulden, ehe Christopher Lungoyi zum goldenen Treffer einnetzte. Der eingewechselte Stürmer stand beim Querpass von Numa Lavanchy aber wohl knapp im Abseits. Zuvor hatte Xamax-Keeper Théo Guivarch mehrfach einen Rückstand verhindert.

Concordia Basel - Servette 1:4

In der 1. Halbzeit liess sich Basels kleiner Bruder Concordia gegen die Gäste aus Genf nicht abschütteln. Der interregionale Zweitligist zeigte eine furchtlose Darbietung, Manuel Alessio wurde auf der Seite des Amateurs nur 9 Minuten nach dem 0:1 mit dem Ausgleich belohnt. Dem Nadelstich für Servette war ein leichtfertiger Ballverlust im Spielaufbau vorausgegangen.

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Der interregionale Zweitligist Concordia düpiert Servette zum 1:1-Ausgleich
Aus Sport-Clip vom 17.09.2021.
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Nach dem Seitenwechsel kaufte die Spitzenmannschaft dem Herausforderer schliesslich den Schneid ab. Ronny Rodelin und eine späte Doublette von Alex Schalk, der sich sogar zum Dreifach-Skorer an diesem Abend machte, sicherten dem Super-League-Dritten das ungefährdete Weiterkommen.

Yverdon - Wil 3:0

Im Challenge-League-Kräftemessen schaltete Yverdon den Gast aus der Ostschweiz diskussionslos aus.

www.srf.ch/sport, Web-only-Livestream, 17.09.2021 19:20 Uhr;

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