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Koller: «Einen Abschiedsapéro wird es nicht geben»
Aus Sport-Clip vom 24.08.2020.
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Basel vor dem Cup-Halbfinal Winterthur im Fokus, die internen Unruhen im Hinterkopf

Basel kommt neben dem Platz einfach nicht zur Ruhe. Eine perfekte Vorbereitung auf einen Cup-Halbfinal sieht anders aus.

Seit knapp einer Woche ist klar, dass Marcel Koller in der nächsten Saison nicht mehr an der Seitenlinie des FC Basel stehen wird. Der Vertrag mit dem 59-Jährigen wurde im gegenseitigen Einvernehmen nicht verlängert, hiess es vom Klub.

Irgendwann kommt immer das letzte Spiel. Aber ich hoffe natürlich, dass meine letzte Partie mit dem FCB erst am Sonntag stattfinden wird.
Autor: Marcel KollerTrainer FC Basel

Endet die Koller-Ära schon am Dienstagabend?

Damit könnte am Dienstag bereits der Cup-Halbfinal gegen Winterthur Kollers letztes Spiel als FCB-Trainer sein. Daran will der Zürcher aber nicht denken: «Irgendwann kommt immer das letzte Spiel. Das kenne ich auch aus meiner Zeit in Österreich. Aber ich hoffe natürlich, dass meine letzte Partie mit dem FCB erst am Sonntag (Cupfinal in Bern gegen YB, Anm. d. Red.) stattfinden wird», so Koller.

Der Coach ist zuversichtlich, dass die Cup-Reise des FCB nach dem Duell gegen das unterklassige Winterthur noch weitergeht. «Zuhause sind wir eine Macht, auch ohne Fans. Zudem haben wir bereits im letzten Jahr bewiesen, dass wir Winterthur im Cup bezwingen können. Auch wenn es knapp war», meint Koller. Im besagten Achtelfinal setzte sich Basel auswärts mit 1:0 durch.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie den Cup-Halbfinal zwischen dem FC Basel und Winterthur am Dienstagabend ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Generell weist der FCB im Cup noch eine weisse Weste gegen den FCW auf. Alle 4 Direktduelle (zweimal im Halbfinal) gingen an Basel.

Cup-Duelle zwischen Basel und Winterthur

Saison
Runde
Resultat
2018/19Achtelfinal
Winterthur - Basel 0:1
2016/17HalbfinalWinterthur - Basel 1:3
2014/152. Runde
Winterthur - Basel 0:4
2011/12HalbfinalWinterthur - Basel 1:2

Interne Unruhen: Wie reagiert das Team?

Auf dem Papier ist die Favoritenrolle klar verteilt. Aber beim FCB läuft es neben dem Platz alles andere als rund. Am Montag schmiss völlig überraschend der Basler U21-Trainer Alex Frei den Bettel hin. Dabei soll der ehemalige Nati-Stürmer und FCB-Torgarant noch vor kurzem Favorit auf die Nachfolge von Koller als Trainer der 1. Mannschaft gewesen sein.

Die Spieler dürfen sich nicht durch Nebenschauplätze ablenken lassen.
Autor: Marcel KollerTrainer FC Basel

Bereits vor Frei hatte Ruedi Zbinden bekanntgegeben, dass er als Sportchef der Basler zurücktritt. Unmittelbar vor dem Saisonende sind beim FCB im Hinblick auf die neue Saison somit 2 der wichtigsten Posten vakant.

Klar ist: Spurlos gehen die internen Unruhen an Koller und seinen Spielern nicht vorbei. Der Trainer möchte seine Gedanken zum Thema nicht mit der Öffentlichkeit teilen. Koller betont aber: «Die Spieler dürfen sich nicht durch Nebenschauplätze ablenken lassen. Sie müssen ihre Leistung zu 100 Prozent bringen.»

SRF zwei, sportflash, 24.08.2020, 20:00 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Ganz gleich wie der Vertrag lautete. Das sportliche Ziel wurde nicht erreicht.. Koller hat es im Tagesgeschäft Meisterschaft nicht geschafft aus seinen Spieler das beste herauszuholen, da nützten auch die tollen Resultate auf europäischem Parkett nicht, um die zum Teil sehr schlechten Auftritte in der Super League vergessen zu machen.
    Das war zum Teil Arbeitsverweigerung!
    Was mit Koller gemacht wurde vom Vorstand, steht auf einem anderen Blatt..
    Platz 3 ist einfach nicht gut genug! Punkt!
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Da der FC Basel kommende Saison, zusammen mit Vaduz und dem FCZ gegen den Abstieg kämpft, werden sich die Basler noch nach den schönen Zeiten sehnen.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Liebe Srf Sport Redaktion, ich bin enttäuscht, dass ihr den einzigen wahren Grund, warum der Fcb nicht mit Koller verlängert, einfach schlicht ignoriert! Es gab eine Klausel im Vertrag welche besagte, wenn der Fcb nicht Meister wird, dann wird der Vertrag nicht verlängert! Die sportlichen Ziele wurden nicht erreicht. Deswegen wurde der Vertrag nicht verlängert!! Dass man im Comunique schreibt, im gegenseitigen Einverständnis ist ja wohl klar..
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Sie mögen eventuell recht haben, was die Verhandlungen vor einem Jahr betraf (nicht den ersten Vertrag). Aber mir geht es eigentlich um die Arbeitsbedingungen, unter denen Trainer und Spieler arbeiten "durften". Fast keine Sequenz in der Saison 2019/2020, die nicht irgendwie von Störungen tangiert war. Sportliche Ziele müssen ja wohl nicht im Himmel oben bzw. in der Vorstellung von irgendjemandem ausserhalb des Spielrandes erreicht werden, sondern unten auf Erden. Verstehe das Nein von Alex Frei
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Merz, meines Wissens lautete die Klausel im Vertrag zwischen dem FCB und Koller dahingehend, dass der Vertrag automatisch weiterläuft, sollte der FCB Meister werden. Dass bedeutet nicht, dass bei Nichterreichen des Meistertitels eine Vertragsverlängerung automatisch ausgeschlossen war, wie Sie meinen. Sondern man musste sich jetzt halt darüber klar werden, wie es weitergeht, das heisst Verlängerung oder keine Verlängerung. Und man ist überein gekommen, nicht zu verlängern. Klar jetzt?
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Dass ein FCB-Trainer Titel gewinnen "muss", versteht sich von selber. Das Beispiel Fischer zeigt jedoch, dass unter der momentanen bzw. zum Teil bereits ausgewechselten Führung, selbst Titel kein Jobgarant sind.... ;-))
    4. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Herr Graf, es war ein Einjahresvertrag mit Option auf Verlängerung, wenn der Fcb Meister wird! Was sie nicht wurden! Das sportlich definierte Ziel wurde nicht erreicht und das heisst keine Vertragsverlängerung.. Da gibt es kein Spielraum und die Fronten sind klar verteilt!! Die Option Verlängerung des Vetrages wird nur Tatsache, wenn der Titel auch Tatsache geworden wäre!! Es war eine Option mit Auflagen!!
      Klar soweit?????
    5. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Ich fürchte die Herren Graf und Merz drehen sich allmählich im Kreis. Ich glaube keiner von Ihnen hat Kollers Vertrag tatsächlich gelesen. Was über Vertragsinhalte bekannt wird, hängt wie's so schön heisst auch davon ab "welche Zeitung man liest".... ;-))
    6. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Waeber, bitte werfen Sie mich nicht in den gleichen Topf wie Herrn Merz. Ich habe nämlich nur einen einzigen Post geschrieben (eine Antwort), während Töbu Merz drei Posts geschrieben hat. Das heisst ich habe das Hamsterrad (oder den Kreis) sofort wieder verlassen, weil ich nicht immer das letzte Wort haben muss, während Herr Merz sich weiter gedreht und in seinen Rechtfertigungen verfangen hat.
    7. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      "weil ich nicht immer das letzte Wort haben muss" und "während Töbu Merz drei Posts geschrieben hat."- Tja, böser, böser Herr Merz.... ;-))
    8. Antwort von Nicola Riolo  (Nici1893)
      @Martin Gebauer - Das reicht endgültig. Was soll das? Wieso absteigen. Klar gab es in dieser Saison mehrere Turbulenzen im Club doch sie sind trotz allem Platz 3 in der Meisterschaft, bis ins Viertelfinal in der UEL gekommen und heute Abend spielen sie den Halbfinal im Cup. Was zeigt darauf hin, dass die Basler in der nächsten Saison gar gegen den Abstieg kämpfen müssen? Klar Trainerwechsel, viele sonstige Turbulenzen, aber das finde ich übertrieben.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Querelen und Egos in den Büros und Coaching Staffs haben schon ganz andere Vereine als Basel nachhaltig beschädigt. Primäre Aufgabe von Präsidium und Geschäftsführung ist genau das zu verhindern. Ich frage mich ob bei Basel nicht "Falschen" zurücktreten oder "zurückgetreten werden"..... ;-))