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Schweizer Cup Cup-Frust ohne Ende: YB scheitert an Winterthur

Es wird auch in diesem Jahr nichts mit einem Titel für YB: Die Berner unterlagen im Cup-Viertelfinal trotz drückender Überlegenheit dem unterklassigen Winterthur im Penaltyschiessen.

Legende: Video Winterthur wirft YB aus dem Cup abspielen. Laufzeit 08:09 Minuten.
Aus sportlive vom 01.03.2017.
  • Silvio verwandelt für Winterthur den entscheidenden Penalty lässig – zuvor scheitert der Berner Ravet.
  • Nach 90 und 120 Minuten steht es 2:2.
  • YB vergibt Grosschancen im Multipack, muss sich aber wie schon 2012 Winterthur beugen.

Die titellose Zeit der Young Boys wird nach 30 Jahren kein Ende finden. Die Stadtberner, die in der Super League 17 Punkte hinter Basel liegen, scheiterten im Cup einmal mehr an einem unterklassigen Team. Gegen den Vorletzten der Challenge League verspielte YB im Stade de Suisse gar einen 2:0-Vorsprung.

Legende: Video Entscheidung vom Punkt: Ravet scheitert, Silvio trifft abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
Aus sportlive vom 01.03.2017.

Und so wird YB und der Cup bis auf weiteres keine Liebesbeziehung mehr werden. Denn schon zum 6. Mal in den letzten 8 Jahren bedeutete ein Team aus den unteren Ligen das Out für die Berner. Bereits vor 5 Jahren hatte Winterthur – damals auf der Schützenwiese – die Young Boys im Penaltyschiessen eliminiert.

Alle Winterthurer treffen

Die letzte Aktion des Spiels gehörte Silvio. Der Winterthur-Stürmer verwandelte den letzten Penalty gegen Yvon Mvogo locker-lässig. Zuvor hatten auch seine 4 Teamkollegen vom Punkt die Nerven behalten. Auf Seiten der Berner war hingegen Yoric Ravet mit seinem schwachen Versuch an Matthias Minder gescheitert.

Legende: Video Tore aus dem Spiel heraus abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
Aus sportlive vom 01.03.2017.

Winterthurs starke 5 Minuten

Das Berner Out passt zwar zu den missglückten Cup-Auftritten aus den Vorjahren. Die Niederlage war gleichwohl höchst unnötig. Denn YB war drückend überlegen und hätte weit mehr Tore schiessen müssen, als die beiden Treffer durch Guillaume Hoarau (8.) und Leonardo Bertone (39.).

Die Latten- respektive Pfostentreffer Hoaraus (92. und 114.) waren die grössten der vielen Topchancen. Auch Ravet vergab mit dem Kopf eine «Hundertprozentige».

So genügten Winterthur starke 5 Minuten mit Toren von Silvio und Einwechselspieler Manuel Sutter (61./66.) und ein nie endender Kampfgeist, um den Favoriten auf dessen Kunstrasen in die Knie zu zwingen.

Sendebezug: Livestream auf srf.ch/sport

17 Kommentare

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  • Kommentar von Toni Umbre (chemieaffe_alias_fcb)
    Es ist einfach ein Fluch, Ball will nicht rein aus 3 Chancen gibts 2 Tore. Einfach schlimm. Jeder der schreibt, die Mannschaft sei nicht bereit gewesen, hat 0 Ahnung von Fussball und den Match wahrscheinlich kaum gesehen!
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    1. Antwort von Bernhard Meile (bm)
      In der 2. Halbzeit arbeitete YB nicht mehr konsequent gegen den Ball. Missratene Ballannahmen und Fehlpässe häuften sich. Stellungsfehler in der Defensive und Offensive kamen hinzu. Die Folgen sind bekannt. Die Nervosität der Einheimischen stieg mit Fortdauer des Spiels. Das Pech mit den Alu-Treffern ist typisch für solche Spiele. YB konnte die Konzentration nicht durchgehend hochhalten. So gesehen, ist das Berner Team tatsächlich nicht bereit gewesen. Ich war am Match und habe es gesehen.
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  • Kommentar von Bernhard Meile (bm)
    Spannendes, typisches Cupspiel, wie es sich der Fussballfan wünscht. Der Underdog spielt dem Favoriten einen Streich - der Reiz des Cups! YB leistet dazu Jahr für Jahr einen wertvollen Beitrag. Es fehlen seit gefühlten 50 Jahren die nötige Mentalität und das berühmte Quäntchen Glück, um einer Favoritenrolle gerecht zu werden oder eine Gelegenheit zu einem Titel zu nutzen. Die Spieler können offenbar mit Druck einfach nicht umgehen. Womöglich sind die Ansprüche höher als die vorhandene Klasse.
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Wie heisst es so schön: "Hochmut kommt vor dem Fall"! genau das ist passiert. Obwohl der YB-Trainer gewarnt hat, liefen die Spieler zeitweise wie Diven auf dem Feld umher. Nun, die erste Halbzeit verlief normal, passabel, man hatte den Gegner im Griff, aber was nachher folgte, die Quittung. Ein Lob dem FC Winterthur, dem Underdog. Cup hat wieder einmal seine eigenen Gesetze. Hoffentlich gelingt es nun dem FCW sich in der B-Liga zu behaupten, ein Abstieg wäre schade für diesen Traditionsclub.
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