FCZ nach Penaltykrimi im Cupfinal

Der FC Zürich steht zum 9. Mal in der Klubgeschichte im Schweizer Cupfinal. Das Team von Coach Urs Meier setzte sich im Halbfinal zuhause mit 5:4 nach Penaltyschiessen gegen den FC Thun durch und trifft am Ostermontag auf den FC Basel.

Nach torlosen 120 Minuten musste das Penaltyschiessen die Entscheidung im Cupfinal zwischen Zürich und Thun bringen. Während beim FCZ mit Oliver Buff, Yassine Chikhaoui, Armando Sadiku, Jorge Teixeira und Pedro Enrique sämtliche Spieler die Nerven behielten, scheiterte Christian Schneuwly auf Seiten der Berner Oberländer an Keeper David da Costa.

Damit stehen die Zürcher zum ersten Mal seit 2005 wieder im Cupfinal und treffen am Ostermontag in Bern auf Basel. Vor 9 Jahren sicherte sich der FCZ dank einem 3:1-Erfolg gegen den FC Luzern zum 7. Mal die Trophäe. Thun muss derweil weiter auf die 2. Final-Teilnahme seit 1955 warten.

Viele Torchancen - keine Tore

In einer umkämpften und sehr ausgeglichenen Partie hatten vor dem entscheidenden Penaltyschiessen beide Mannschaften zahlreiche Torchancen ungenutzt gelassen. Erste Möglichkeiten vergaben Zürichs Mario Gavranovic (11.) und Thuns Adrian Nikci (12.) bereits in der Startphase.

Marco Schneuwly vergibt Matchball

Auch in der 2. Halbzeit sündigten beide Teams mehrfach. In der 52. Minute vergab Michael Siegfried nach einer Flanke von Benjamin Lüthi per Kopf das sichere 1:0 für Thun. Teamkollege Marco Schneuwly hatte in der 86. Minute den Matchball auf dem Fuss, verzog aber kläglich. Auf Seiten der Zürcher setzte Chikhaoui in der 70. Minute alleine vor Thun-Keeper Guillaume Faivre seinen Versuch am Tor vorbei.

Die Effizienz liess auch in der Verlängerung zu Wünschen übrig. Gavranovic mit einem Kopfball für die Zürcher sowie Nikci und Cassio für die Thuner konnten das Penaltyschiessen aber nicht mehr abwenden.