Köniz wirft GC aus dem Cup

Für die Grasshoppers ist im Schweizer Cup bereits in Runde 2 Endstation. Die Zürcher liefen beim Promotion-League-Klub Köniz in eine 1:3-Pleite. Derweil konnte Thun auswärts in Lausanne einen knappen 1:0-Erfolg feiern.

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Zusammenfassung Köniz - GC

4:38 min, aus sportaktuell vom 18.9.2015

2013 hatte sich GC zum Cupsieger gekrönt. Auf dem Weg zum Titel hatten die «Hoppers» auch Köniz ausgeschaltet. Im Achtelfinal setzten sich die Zürcher damals klar mit 4:1 durch.

Das Wiedersehen mit den Bernern stand für GC aber unter einem schlechten Stern. Auf dem Sportplatz Liebefeld tauchten die Zürcher gegen den Promotion-League-Klub mit 1:3 und mussten damit schon nach 2 Runden im Schweizer Cup das Out hinnehmen.

Köniz zeigt eine kämpferische Leistung

Altin Osmani brachte die Hausherren bereits nach 5 Minuten per Penalty in Front. Levent Gülen hatte den Torschützen zuvor im Strafraum regelwidrig gestoppt. Den frühen Ausrutscher korrigierte das Team von Pierluigi Tami aber postwendend. Munas Dabbur traf ebenfalls vom Elfmeterpunkt.

Doch das unterklassige Köniz liess sich durch den Ausgleich nicht beirren und spielte weiter furchtlos nach vorne. Ermin Gigic belohnte das Team mit dem 2:1 nach 26 Minuten. Der 30-Jährige hatte das Leder nach einem Eckball an GC-Hüter Vaso Vasic vorbeigestochert.

Nach der Pause nahmen die Offensiv-Bestrebungen der Gäste zwar merklich zu, doch auf den letzten Metern agierten die Zürcher oft zu ungenau. Nach 78 Minuten vergab Caio aus bester Position die grösste Ausgleichschance. Und so kam die alte Leier im Fussball wieder einmal zum Tragen. Nach einem perfekt vorgeführten Konter brach Osmani (87.) mit seinem zweiten Treffer des Abends den Gästen endgültig das Genick.

Zusammenfassung Lausanne - Thun

3:34 min, aus sportaktuell vom 18.9.2015

Thun ohne Glanz

Im Gegensatz zu GC gab sich Thun in Lausanne keine Blösse. Die Berner Oberländer siegten durch ein spätes Kopfballtor von Sandro Wieser (83.) mit 1:0. Beim Challenge-League-Leader agierte das Team von Ciriaco Sforza aber lange ideenlos und kam nur selten vor das gegnerische Tor.

Sendebezug: www.srf.ch/sport, Livestream, 18.09.15 19:00 Uhr