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Schweizer Cup Thun letzter Cup-Viertelfinalist

Der FC Thun hat sich im Achtelfinal des Schweizer Cups beim Challenge-League-Klub Biel mit 1:0 nach Verlängerung durchgesetzt. Beide Seiten verschossen je einen Elfmeter. Die Berner Oberländer treffen nun auf GC.

In der Verlängerung fehlte dem FC Biel wenig, um als
Unterklassiger zum 4. Mal in den letzten 5 Jahren in die Viertelfinals einzuziehen. Der Siegtreffer der Thuner war zwar hochverdient, kam jedoch glücklich zustande.

Schiedsrichter Klossner wollte das Tor von Dennis Hediger in der 93. Minute erst wegen Offsides nicht anerkennen, entschied sich dann aber anders. Der Entscheid war wohl richtig, gelangte der Ball doch von einem Bieler Kopf zum Torschützen.

Biel vergab die grosse Möglichkeit zum Ausgleich in der 105. Minute: Pietro Di Nardo schoss einen grosszügig gepfiffenen Elfmeter neben das Tor. Es war die letzte Chance des Heimteams.

Fehlende Effizienz bei Thun

Insgesamt gesehen ging der Erfolg des FC Thun in Ordnung. In der ersten halben Stunde waren Berat Sadik und Nelson Ferreira allein vor Biel-Keeper Pablo Molina gescheitert. Der Challenge-League-Klub seinerseits tauchte kaum einmal gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf.

Nach dem Seitenwechsel traf der Thuner Christian Schneuwly nach knapp 70 Minuten nur den Pfosten, dann setzte Teamkollege Enrico Schirinzi 8 Minuten vor Schluss einen Foulpenalty erneut ans Aluminium. Die Partie ging deshalb in die Verlängerung, in der die Gäste für die zuvor verpassten Möglichkeiten nicht bestraft wurden.

Duell mit dem Titelverteidiger

Thun zog damit als letzte Mannschaft in die Viertelfinals ein - am letzten Sonntag hatte die Begegnung wegen unbespielbarem Terrain nicht ausgetragen werden können. Die Berner treffen nun am 4. Dezember zuhause auf Titelverteidiger Grasshoppers.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Lukas Schmid, Zürich
    Normalerweise muss ich die Schweizer Unparteiischen kritisieren, weil sie schlecht pfeifen. Aber dem heutigen Schiedsrichter darf man, glaube ich, ein Lob aussprechen. Dass er das reguläre Tor von Thun auch als solches wertete, obwohl sein Linienrichter Offside anzeigte, finde ich stark!
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