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Super League Abschiede, Derby und ein Dreikampf

Vor der letzten Runde der Super League steht nur noch eine Entscheidung in sportlicher Hinsicht aus. Trotzdem darf am Freitag mit vielen Emotionen gerechnet werden.

Ein klatschender Marco Streller
Legende: Sagt tschüss Marco Streller steht vor seinem letzten Spiel. Keystone

Die sportliche Brisanz vor der letzten Runde der Super League ist überschaubar. Basel steht als Meister längst fest und seit dem Pfingstwochenende ist klar, dass Aarau den Gang in die Challenge League wird antreten müssen.

Dreikampf um Rang 5

Die letzte wichtige sportliche Entscheidung betrifft Rang 5: Wenn Basel den Cupfinal gegen Sion gewinnt, berechtigt dieser Platz zur Teilnahme an der Europa League. Mit St. Gallen, Luzern und Sion kämpfen 3 Teams um die Teilnahme am internationalen Geschäft.

Legende: Video St. Gallen siegt in Basel abspielen. Laufzeit 4:22 Minuten.
Aus sportaktuell vom 14.08.2014.

Aus eigener Kraft kann sich St. Gallen Rang 5 sichern, mit dem Gastspiel in Basel stehen die «Espen» allerdings vor einer undankbaren Aufgabe. Immerhin: Bereits im Herbst konnte das Team von Trainer Jeff Saibene 3 Punkte aus dem St. Jakob-Park entführen.

Luzern und Sion treffen im Direktduell aufeinander. Ein Unentschieden würde keinem Team nützen, nur der Sieger hat die Chance, an St. Gallen vorbeizuziehen. Sion hat dabei einen kleinen mentalen Vorteil: Sichern sich die Walliser Rang 5, stehen sie unabhängig vom Ausgang des Cupfinals in der Europa League.

Streller und Aarau sagen «bye bye»

Die ganz grossen Emotionen aber wird der Abend in Basel hervorrufen. Captain und Integrationsfigur Marco Streller wird nach dem Spiel gegen St. Gallen seine Karriere beenden und im Rahmen der Partie verabschiedet.

Zu einem Abschied kommt es auch in Aarau: Der Heimklub muss sich gegen Thun aus der höchsten Liga verabschieden. Und wer weiss: Sollte es mit dem Wiederaufstieg der Aarauer nicht sofort klappen und sollte Bewegung in die Stadionfrage kommen, könnte die Partie gegen Thun auch das letzte Super-League-Spiel im Brügglifeld sein.

Welches Zürcher Team macht seine Fans glücklich?

Sportlich weitgehend bedeutungslos ist das Zürcher Derby. Der FCZ ist aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz nur theoretisch noch von den EL-Rängen zu verdrängen. GC, bei dem Abwehrpatron Stéphane Grichting seine SL-Abschiedsvorstellung geben wird, hat keine Chance mehr auf Rang 5. Klar ist aber: Eine Derbyniederlage wäre für beide Zürcher Teams ein wenig erfreulicher Start in die (kurzen) Sommerferien.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.05.15, 16:00 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das Spiel Basel-St. Gallen und den Abschied von Marco Streller können Sie ab 20:15 Uhr live auf SRF zwei oder hier im Livestream mitverfolgen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Yedi Bieder, Kambodscha
    Wer die letzten Spiele von Sion verfolgt hat, der weiss, dass die Mannschaft mehr Qualität hat als Luzern und St. Gallen. Wer die letzten Europa League-Jahre verfolgt hat, weiss auch, dass Sion in der Europa League eheretwas reissen könnte als Luzern, die eine erbärmliche Bilanz vorweisen.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Verdient wäre meiner Meinung nach: Luzern siegt gegen Sion und der FCB gewinnt noch seine letzten "beiden Heimspiele". Der FCL hätte, von Leistung in der Rückrunde und auch von der Qualität des Teams her, den letzten Europa-League-Platz verdient. Als FCB-Fan bin ich natürlich auch nicht frei von Hintergedanken, doch meine Einschätzung bezüglich FC Luzern ist objektiv. Sollte jedoch der FC Sion den Cup-Final gewinnen... würde ich das sportlich hinnehmen (müssen)! FCB4ever
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  • Kommentar von E. Schönbächler, Einsiedeln
    Es ist wirklich an der Zeit dass diese sportlich enttäuschende Saison zu Ende geht. Ausser Basel und Thun waren alle Mannschaften unkonstant und kämpften mit vielen hausgemachten Problemen. Auch der Auftritt einiger Funktionäre (z. B. GC-Präsident Anliker, FCZ-Trainer Meier oder auch des ehemaligen FCL-Sportchefs Frei) waren wenig professionell. Die nächste Spielzeit kann eigentlich nur besser werden.
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    1. Antwort von D. Unedan, Münchenstein
      Auch Aarau hat recht konstant gespielt...
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