Auf und ab: Sion jubelt, Sion trauert – Lugano freut sich

Lugano verliert das letzte Saisonspiel mit 0:1 gegen Luzern und muss lange bangen. Weil Sion gegen GC aber nur 1:1 spielt, bleibt Lugano trotzdem auf Rang 3.

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Lugano-Luzern

4:02 min, vom 2.6.2017
  • Lugano holt gegen Luzern keinen Punkt.
  • Verrückte Nachspielzeit zwischen Sion und GC.
  • YB gewinnt gegen Lausanne mit 2:0, Thun schlägt Vaduz mit 3:1.

Einen Punkt hätte Lugano gebraucht, um den 3. Platz und die Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase aus eigener Kraft zu sichern. Doch weil Luzerns Tomi Juric einziger Spieler in die Maschen traf, mussten die Tessiner bis über das Spielende hinaus bangen.

Dabei besass Lugano durchaus gute Chancen, um einen Treffer zu erzielen. Doch entweder war es Luzerns Torhüter Jonas Omlin oder aber der Pfosten, der im Weg stand.

Sion-GC

4:25 min, vom 2.6.2017

Spektakuläres Ende im Wallis

Dass das Team von Paolo Tramezzani am Ende doch über Platz 3 jubeln konnte, verdankte es GC. Mit einem Sieg hätte Sion Lugano noch überholen können, über mehr als ein 1:1 kamen die Walliser aber nicht hinaus.

Was in den ersten 45 Minuten nach ein langweiliges Gekicke war, wurde in der 2. Halbzeit zuerst kurios und dann dramatisch:

  • 68. Minute: Weil Schiedsrichter Sébastien Pasche – notabene in seinem letzten Spiel der Karriere – kurz nach der Pause unterzuckert nicht mehr weitermachen kann, muss das Spiel für längere Zeit unterbrochen werden. Die Nachspielzeit nahm danach epische Ausmasse an und Lugano musste bis über das eigene Spielende hinaus zittern.
  • 103. Minute: Quentin Maceiras trifft mit einem abgefälschten Schuss zum 1:0 ins Tor – Sion jubelt.
  • 106. Minute: Lucas Andersen gleicht mit einem Weitschuss das Spiel aus – und stürzt die Walliser ins Elend. Noch schlimmer für Sion: Das Tor hätte aufgrund einer Abseitsposition nicht zählen dürfen.

Berner Duo siegt

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Assalé fix zu YB

YB einigte sich mit dem bisherigen Leihspieler Roger Assalé auf einen Vertrag bis 2020.

In den beiden anderen Partien ging es um nichts mehr: YB sorgte gegen Lausanne vor heimischem Anhang früh für die Entscheidung: Nach bloss 15 Sekunden traf Yoric Ravet zum 1:0, in der 35. Minute doppelte er nach. Auch Kantonsrivale Thun jubelte im letzten Saisonspiel. Bei Absteiger Vaduz siegten die Oberländer mit 3:1.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletins, 02.06.17