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Super League Basel im späten Glück

Tabellenführer Basel hat in der 17. Runde der Super League die zweite Niederlage in extremis abwenden können. Der FCB kam im Spitzenkampf zuhause gegen GC dank einem Tor von Giovanni Sio in der Nachspielzeit zu einem 1:1. Izet Hajrovic hatte die Gäste in Front gebracht.

Legende: Video Spielbericht Basel - GC abspielen. Laufzeit 05:55 Minuten.
Aus sportaktuell vom 07.12.2013.

Der FC Basel rannte an, immer und immer wieder. Doch ein Tor wollte nicht gelingen. Mohamed Salah vergab die beste Ausgleichschance in der 85. Minute.

Die Niederlage schien besiegelt, es lief bereits die Nachspielzeit. Doch in Minute 93 stand Giovanni Sio nach einer Hereingabe von Fabian Schär goldrichtig und musste nur noch den Fuss hinhalten - 1:1. Es war der Lohn für eine engagierte Leistung der Basler, die allerdings mit der kompakten Defensive von GC ihre liebe Mühe bekundeten und kaum einmal zu wirklich guten Abschlüssen kamen.

Hajrovic trifft nach Trainer-Kritik

Die Grasshoppers beschränkten sich mehrheitlich aufs Verteidigen. Das 1:0 in der 36. Minute fiel unerwartet und mit der ersten Torchance der Zürcher. Izet Hajrovic traf nach mustergültiger Vorlage von Nassim Ben Khalifa.

Ausgerechnet Hajrovic wurde so beinahe zum Matchwinner. Er, der von Trainer Michael Skibbe zuletzt öffentlich kritisiert worden war. Er, der bei der Cup-Niederlage in Thun erst kurz vor Ende der Verlängerung eingewechselt wurde und im anschliessenden Elfmeterschiessen nicht antreten wollte.

Und dieser Hajrovic hatte in Basel auch noch den Matchball auf dem Fuss, doch sein Abschluss in der 89. Minute verfehlte das FCB-Tor ganz knapp. Der Fehlschuss sollte turbulente Schlussminuten einleiten.

FCB: Als Leader nach Schalke

Mit einem Sieg hätte GC zu Tabellenführer Basel aufgeschlossen. So liegen nach wie vor 3 Punkte zwischen diesen beiden Mannschaften. Der FCB wird damit auch nach Runde 17 alleiniger Leader sein, egal wie die Verfolger YB und Luzern am Sonntag abschneiden. Die Basler reisen nun als nächstes nach Gelsenkirchen für das entscheidende Champions-League-Spiel vom Mittwoch gegen Schalke.

Legende: Video Stimmen zum Spiel abspielen. Laufzeit 03:11 Minuten.
Aus sportaktuell vom 07.12.2013.

28 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Zur allgemeinen Beruhigung wäre es besser gewesen, hätte der FCB den Ausgleich etwas früher geschossen. So glauben die einen(GC) das sie 2 Punkte verloren haben. In Tat und Wahrheit ist das Unentschieden absolut gerecht. Der FCB hat zuwenig produktives erzeugt und GC hat eigentlich das Optimum herausgeholt. Die Spannung bleibt. Der FCB sollte mal ein Rezept finden, um auch defensiv eingestellte Teams zu bezwingen. Niemand in der Schweiz wird den Rot-Blauen diesen Gefallen (offenes Spiel) tun
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  • Kommentar von pirmin schraner, Thun
    Also mit dieser schwachen Leistung gegen GC, sieht es sehr schlecht aus gegen Schalke. Eigentlich gut so, dann gibt es nicht noch mehr Millionen, welche die Vorherrschaft in der SL noch mehr untermauern, sonst bleibt die heimische Liga langweilig...
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    1. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Die ersten fünf Teams liegen in der Tabelle nur 4 Punkte auseinander. Inwiefern ist das langweilig?
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    2. Antwort von C. Baumgartner, Münsingen
      Nur kann man GC überhaupt nicht mit Schalke vergleichen. Schalke kann am Mittwoch nicht wie beim Hinspiel einfach hinten reinstehen, die werden kommen müssen...Und was den internationalen Erfolg betrifft...Welchem Team hat man wohl die 2 CL und 2 EL Plätze zu verdanken?
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    3. Antwort von pirmin schraner, Thun
      @ M. Bolder: Mit langweilig beziehe ich mich auf die 4 Meisterschaften in Folge des FCB. @ C. Baumgartner: Da gebe ich Ihnen Recht, Schalke muss kommen und kann nicht zumauern wie am Samstag GC, Schalke müsste auf Sieg spielen.
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    4. Antwort von M. Bolder, Muhen
      @p. schraner: Es hab immer wieder "langweilige" Phasen in der Schweizer Fussballmeisterschaft. Besonders "langweilig" war es von 1957-1960. Ebenfalls recht einseitig war sie von 1967-1973. Einerseits stimme ich Ihnen zu, andererseits ist es schon toll, wenn Schweizer Teams (es dürften durchaus mehrere sein!) international immer wieder für Highlights sorgen.
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  • Kommentar von Röde Orm, Aargau
    Sehr geehrte SRF Ich frage mich schon oft, was der Mehrwert ist, den ein Kommentator hier einbringt (mit den Gedanken schon..., mauselt sich iergendwie durch...). Vieles was der erzählt ist doch aus dem Finger gesaugt. Genauso wie die Journalisten welche immer wieder iergendwelche Probleme zwischen Menschen (hier zwischen Spielern und Trainern) erfinden nur damit es spannend bleibt. Sorry, aber das ist doch nicht sportlich. Sport ist, was wir auf dem Bildschirm sehen.
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