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Super League Basel rettet mit starker Reaktion das Remis

Begünstigt durch einen Fehlentscheid hat sich der FC Sion in Basel ein 1:1 erkämpft. In einer emotionalen Partie bewies der Leader Moral und konnte den ungerechtfertigten Rückstand in der 2. Halbzeit korrigieren.

Zu einem grossen Teil hat sich der FC Sion seinen erst 4. Auswärtspunkt in dieser Saison durchaus erarbeitet. Die Walliser überzeugten bei ihrem Rückrunden-Einstand mit einem disziplinierten, gut organisierten Auftritt. Die neue Kompaktheit verdankten sie den Zuzügen Veroljub Salatic und Reto Ziegler. Beide wurden in der Startelf berücksichtigt und legten viel Engagement an den Tag.

Legende: Video Die umstrittene Penaltyszene bei Basel - Sion abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus sportaktuell vom 14.02.2015.

Trotzdem profitierte das Team von Trainer Didier Tholot auch von einem unrühmlichen Schiedsrichter-Entscheid. Sascha Amhof hatte unmittelbar vor der Pause eine Intervention Tomas Vacliks als Notbremse-Foul taxiert, folglich schickte er den FCB-Goalie vom Platz und pfiff Elfmeter.

Basel kämpfte sich zurück

Der Tscheche Vaclik war nach einem Pass in die Tiefe dem heranstürmenden Moussa Konaté entgegengeeilt, prompt kam dieser zu Fall. Nur war in den Wiederholungsbildern keine Berührung auszumachen. Captain Pa Modou liess vom Penalty-Punkt aus dem eingewechselten Germano Vailati zwischen den Pfosten keine Chance.

Immerhin war diese Szene nicht matchentscheidend. Unmittelbar konnten die Basler nach dem Seitenwechsel zwar nicht auf diesen Paukenschlag reagieren. Doch nach einer Viertelstunde des Haderns und durchaus vielversprechenden Sittener Vorstössen riss der Leader die Partie an sich zurück.

Bereit für die Champions League

Zunächst traf Geburtstagskind Breel Embolo nur den Pfosten. Kurz darauf lenkte Léo Lacroix einen Schuss von Shkelzen Gashi unhaltbar zum 1:1 (68.) in die eigenen Maschen ab.

4 Tage vor dem Heimspiel im CL-Achtelfinal gegen den FC Porto bewiesen die Basler also Moral und wurden immerhin mit einem Unentschieden belohnt. Die Gäste dagegen agierten zunehmend frustrierter und mussten die Partie nach Michael Perriers Ausschluss (89.) ebenfalls zu zehnt beenden.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 14.02.15 19:33 Uhr

Weiter mit Embolo und Degen

Der FC Basel handelte mit dem hochtalentierten Stürmer Breel Embolo eine Vereinbarung bis 2019 aus. Erst Ende des letzten Jahres war die Zusammenarbeit auf Dezember 2017 ausgeweitet worden. Die erreichte Volljährigkeit Embolos erlaubt nun eine noch längere Vertrags-Laufzeit. Zudem wurde das Engagement von Philipp Degen bis Juni 2016 verlängert.

36 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Escher, Wallis
    .. bin Grundsätzlich einverstanden mit der Möglichkeit, wie beim Eishockey, mittels Kamera, ( Fehl - ) Entscheide zu korrigieren.
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  • Kommentar von Martin Zimmermann, Lupsingen
    Richtig ein Fehlentscheidung des Schiris. Dies ist sehr ärgerlich, aber leider gehört dies zum Fussball. Dennoch sollte es genauso wie bei einer nicht geahndeten Tätlichkeit auch in einem solchen Fall von grober Unsportlichkeit auch möglich sein, den Spieler nachträglich zu bestrafen. Vielleicht hört dann diese Schauspielerei auf den Fussballplätzen endlich auf. Entsprechend dürfte es keine Spielsperre für den Torwart geben. Aber dazu hat wohl keiner den Mumm.
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    1. Antwort von Andi, Luzern
      Als FCB Fan ist man sich gewohnt das gegen den FCB gepfiffen wird. Einige Gedanken ohne das ich eine Statistik führe.(ohne Gewähr!) Der FCB hat den besten Angriff, wie viele Penaltys haben sie in dieser Saison erhalten nach 20 Runden? Einen oder keinen, glaube keinen! Der FCB hat die stärkste Verteidigung, wie viele Penaltys haben sie erhalten 6 oder so! Das widerspricht doch jeder Logik, jedem natürlichen Gesetz! Dies sind die Fakten. Hopp FCB. All die Neider sollten mal die Realität sehen!
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    2. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @Andi, Luzern: Naturgemäss sehe ich das ein wenig anders mit Deiner Statistik, wobei ich nicht (mehr) behaupten will, es werde noch häufig pro FCB gepfiffen. Die personelle Besetzung der Unparteiischen hat wieder ein wenig geändert, so dass diese wohl nicht weniger Fehler machen, diese aber ausgeglichener verteilt sind. Der Schiri ist hier hereingelegt worden. Entweder wir können oder wollen künftig mit solchen Fehlentscheiden leben oder wir führen den Videobeweis analog dem Eishockey ein. LG
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  • Kommentar von R.Maier-G., Zürich
    Ist interessant, dass sich hier (fast) alle über den Fehlentscheid auslassen!! Das Über liegt doch beim Stürmer der bewiesenermassen betrügt! Bei der Swiss bekäme der noch Flugmeilen gutgeschrieben! Gibt es im Fussball auch so einen "Einzelrichter" wie im Eishockey?? Dann wären hier mal 5 Spielsperren angesagt! Die Schauspielerei ginge rasch zurück und die Schiris hätten es auch wesentlich einfacher! Alle wären zufrieden!!
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