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Super League Basels dramatische Wende gegen Lausanne

Lausanne hat die Sensation nur knapp verpasst. Die Westschweizer führten bei Basel bis zur 91. Minute, ehe der Favorit die Partie noch drehte.

Legende: Video Zusammenfassung Basel-Lausanne abspielen. Laufzeit 6:11 Minuten.
Aus sportaktuell vom 05.11.2016.

Dass sich der FC Basel an Wochenenden nach Einsätzen in der Champions League schwer tut, ist hinlänglich bekannt. Gegen Lausanne konnten die «Bebbi» ihren Kopf einmal mehr aus der Schlinge ziehen. Marek Suchy glich in der 91. Minute für Basel aus, Marc Janko erzielte in der 92. Minute den 2:1-Siegtreffer für den Favoriten

  • Serien: Basel bleibt auch im 14. Saisonspiel sowie dem 16. Super-League-Direktduell gegen Lausanne ungeschlagen.
  • Rochade: Bei Basel standen Mohamed Elyounoussi, Andraz Sporar und Jean-Paul Boëtius für einmal in der Startformation.
  • Hexer: Lausannes Keeper Kevin Martin zeigte mirakulöse Paraden.

Schnelle Spielauslösung, mutiger Offensivfussball und Chancen hüben wie drüben. Basel und Lausanne boten den Fans im St. Jakob Park von Beginn an attraktive Unterhaltung.

Topskorer Margiotta schockt Basel

Bis zum ersten Treffer dauerte es dennoch 42 Minuten. Francesco Margiotta schoss Lausanne mit seinem 7. Saisontreffer ausgerechnet mitten in einer Basler Druckphase in Front. Auslöser war ein Stockfehler von Marek Suchy, welcher einen langen Ball falsch einschätzte.

Francesco Margiotta.
Legende: An der Sensation geschnuppert Francesco Margiotta. Keystone

Martin hält Lausanne im Spiel

Dabei hätte Basel zu diesem Zeitpunkt längst deutlich führen können. Andraz Sporar vergab die erste Möglichkeit bereits nach 30 Sekunden. Er und Elyounoussi liessen eine Vielzahl hochkarätiger Chancen aus. Gästekeeper Kevin Martin brachte die FCB-Offensive immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Erst in der Nachspielzeit überwanden die Basler Martin. Zunächst machte Suchy seinen Fehler wieder gut, dann vollendete der eingewechselte Janko die Wende.

Aussenseiter spielt frech mit

Der Favorit beanspruchte zwar ein deutliches Chancenplus, doch mindestens ebenso gefährlich waren die Aussenseiter aus Lausanne. Nach einer Viertelstunde war Basel-Keeper Tomas Vaclik bereits geschlagen, als Eder Balanta gegen Margiotta auf der Linie klärte. Nur eine Zeigerumdrehung später war es an Vaclik, eine Direktabnahme von Alexandre Pasche zu entschärfen.

Legende: Video Fischer: «Wir haben uns den Sieg mehr als verdient» abspielen. Laufzeit 1:05 Minuten.
Aus sportaktuell vom 05.11.2016.

Basels zweiter Anzug sitzt, trifft aber nicht

Basel-Trainer Urs Fischer zollte der Mehrfachbelastung Tribut. Diverse Stammspieler wurden geschont – so auch Topskorer Seydou Doumbia und Mittelfeldmotor Birkir Bjarnason. Im Spielaufbau machten sich diese Absenzen kaum bemerkbar. Die Fischer-Equipe erspielte sich phasenweise Chancen im Minutentakt, zeigte sich aber äusserst ineffizient.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 5.11.2016, 22:00 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Steffen (Italia)
    Oh, Herr Nauer 215 Daumen hoch gegen 99 von Ihnen zeigt doch alles! Wie es die neutralen Zuschauer sehen!
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    1. Antwort von Christian Nauer (dm242front)
      Und was bitte soll das nun erläutern? Denken Sie ihr Kommentar wird durch die Daumen nach oben intelligenter!
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  • Kommentar von Boris Weibel (Boris Weibel)
    los wie d fürwehr, ab durch d mitti, schnäller als dr gerog best, jedes goal vom fc basel isch e zweit st. jakobs fest. wenn mr au e mol verliere duet is das nid im grinste weh, denn bi sunneschien und räge stöhn mir zum fcb. glaubet nid an d geister dr fcb wird schwiztermaister.
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  • Kommentar von Mattia Serena (Mattia Jonathan)
    Ich kann verstehen, wenn man sich ab dem Erfolg des FCB nervt. Das würde mir ähnlich gehen, wären GC oder YB an der Spitze. Davon lebt der Sport. Aber die Fragen der Sportreporter im Fernsehen lassen oft zu wünschen übrig: Unüberlegt, fad, unpräzis. Nichts sagende Antworten sind die Folge. Und wenn dann jemand ein wenig erstaunt und entschieden antwortet, gilt er gleich als arrogant? Mir wäre es lieber, die Interviews hätten etwas mehr Pfeffer und Inhalt, als das ewig gleiche Leere Geschwafel...
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