Thalwil, Tuggen und Winterthur hiessen seine Stationen einst. Dann wagte er den Schritt in die Super League – und schlug beim FC Thun sofort ein: Mit 10 Toren und 6 Assists war Christian Fassnacht eine der Entdeckungen der letzten Saison.
Seine Qualitäten als Flügelstürmer blieben jedenfalls niemandem verborgen. Schon gar nicht dem Kantonsrivalen aus der Hauptstadt: Die Young Boys nahmen Fassnacht für vier Jahre unter Vertrag.
Die Tore 2 und 3 in dieser Saison
Anlaufschwierigkeiten zeigt der 23-Jährige nun auch im neuen Umfeld nicht, obschon die Erwartungshaltung auf einem ganz anderen Level ist. Am Mittwoch erzielte er beim 1:3 im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Dynamo Kiew das einzige Berner Tor. Nun liess er beim Sturmlauf gegen GC zwei Treffer und einen Assist folgen.
Auch ein Zwischenfall in der zweiten Halbzeit konnte ihn dabei nicht stoppen: Nach einem Luftduell mit GC-Captain Milan Vilotic floss zunächst viel Blut. Mit gelbem Turban stürmte Fassnacht danach weiter. Und erzielte das abschliessende 4:0. Kein Wunder sagte er hinterher: «Die Schramme nehme ich gerne in Kauf.»
Wird er am Ende gar noch zum Kandidaten für Nationaltrainer Vladimir Petkovic?
Sendebezug: Radio SRF 3, regelmässige Live-Einschaltungen, 29.07.2017
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