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Zusammenfassung Zürich - Lugano
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
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Deutlicher Sieg über Lugano FCZ setzt Ausrufezeichen im Kampf gegen den Abstieg

  • Der FCZ behält gegen Lugano in der 32. Runde der Super League zuhause mit 3:0 die Oberhand.
  • Es ist der 1. Sieg der Zürcher seit 7 Spielen und dem 7. März. Auch damals hiess der Gegner Lugano.
  • Die ersten beiden Tore fielen vom Penaltypunkt und nach einer VAR-Konsultation.
  • In den anderen Sonntagspartien unterliegt YB bei Servette, Sion und Lausanne trennen sich unentschieden.

In der 54. Minute musste der Frust bei Lugano-Goalie Sebastian Osigwe einfach raus: Beide Fäuste donnerte er in den Rasen des Letzigrunds, ehe er den Ball mit aller Wucht auf die Ränge drosch.

Dass Osigwe in jenem Moment die Contenance verlor, war verständlich: Soeben hatte er sich zum 2. Mal in dieser Partie per Penalty geschlagen geben müssen. In der 38. Minute liess ihn Antonio Marchesano ins Leere hechten. Beim 2. Versuch (54.) kitzelte der Tessiner Keeper die Kugel noch, vermochte sie aber nicht mehr um den Pfosten zu lenken. Es war das 11. Saisontor Marchesanos.

Fan-Aufmarsch vor dem Letzigrund

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Am Sonntagnachmittag haben sich vor dem Zürcher Letzigrund rund 400 bis 500 Fans versammelt. Die Polizei war anwesend und machte die Anhänger auf die Covid-19-Verordnung aufmerksam, löste die Zusammenkunft aber nicht auf.

Penaltyszene liefert Gesprächsstoff

Möglicherweise war der Ärger Osigwes auch auf die Entstehung der beiden Elfmeter zurückzuführen. Beide wurden sie von Referee Stefan Horisberger erst nach Konsultation des VAR gegeben. Zudem war der Strafstoss in der 38. Minute umstritten:

  • Nach einem Freistoss des FCZ aus dem Halbfeld kommt Toni Domgjoni im Strafraum zum Nachschuss. Dessen Abschluss prallt Mijat Maric vom Oberschenkel aus an den angelegten Arm. Schiedsrichter Horisberger schaut sich die Szene minutenlang in der Wiederholung an und entscheidet letztlich auf Penalty.
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Der umstrittene FCZ-Penalty, der zum 1:0 führt
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
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Mit dem 2:0 im Rücken traten die Zürcher dann noch selbstsicherer auf. Ganz im Gegenteil zu den «Bianconeri», die sich in der 58. Minute im Spielaufbau einen haarsträubenden Fehler leisteten – und die Quittung Sekunden später in Form des 0:3 erhielten. Blaz Kramer schob nach toller Vorarbeit von Marchesano und Ousmane Doumbia ein. Danach war die Luft bei der Equipe von Maurizio Jacobacci endgültig draussen.

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Kramer erhöht für Zürich auf 3:0
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
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Wichtige Punkte gegen den Abstieg

Für den FCZ ist der Sieg ein Befreiungsschlag. Seit dem 7. März war das Team von Massimo Rizzo 7 Partien in Folge ohne Vollerfolg geblieben. Damals hatte man Lugano auswärts 1:0 gebodigt.

Im Kampf gegen den Abstieg ergattern die Zürcher 3 enorm wichtige Punkte und weisen nun 5 Zähler Vorsprung auf den Barrage-Platz (Vaduz) auf. Am nächsten Sonntag steht das Gastspiel bei Lausanne an. Das viertplatzierte Lugano empfängt tags zuvor den FC Vaduz.

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Die Stimmen zur Partie Zürich gegen Lugano
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SRF zwei, sportlive, 02.05.2021, 15:50 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Elfmeter ist: wenn der Schiri pfeift. Lamentieren ist überflüssig...;-))
    1. Antwort von Thomas Rauh  (TR7)
      Das ist VAR aber eben nur wenn der Schiedsrichter pfeift.
      Der VAR darf nur bei klaren fehlendscheidungen eingreiffen.
      Mit den Bildern die mir zur Verfügung stehen konnte ich kein klarens Faulspiel erkennen.
      Wenn der Schiedsrichter direkt auf 11m entschieden hätte müsste man nicht Lamentieren.
      Schade wenn der Schiedsrichter nicht mehr Chef auf dem Platz ist.
  • Kommentar von Alain Rothenbühler  (pls)
    Mir schlussendlich egal, aber sehe beide Elfmeter als diskutabel.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Geht doch! Eine konzentrierte und überzeugende Vorstellung des FCZ. Und wieso schreibt der angebliche FCZ Fan Epprecht eigentlich nie etwas wenn der FCZ gewinnt?