Fall Rossini und Djuric: Rekurskommission mildert das Urteil

Die wegen erstatteten Fremdprämien angeklagten Lugano-Spieler Patrick Rossini und Igor Djuric müssen deutlich weniger büssen als ursprünglich vorgesehen. Die Rekurskommission reduzierte ihre Strafe von 12 auf 2 Spielsperren.

Patrick Rossini am Ball. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Patrick Rossini Muss nur 2 statt 12 Spielsperre absitzen. Keystone

Patrick Rossini und Igor Djuric hatten in der Schlussphase der Challenge-League-Saison 2014/15 gegen das Wettspielreglement verstossen. Die beiden machten sich schuldig, weil sie Teammitgliedern des FC Schaffhausen eine Prämie für einen Sieg gegen den Aufstiegskonkurrenten Servette in Aussicht gestellt hatten.

«  Auch wenn der Fall keineswegs bagatellisiert werden darf, so ist er doch viel harmloser. »

Urteilsbegründung

Bezüglich Strafmass stiess nun das Rekursgericht der Swiss Football League ein erstinstanzliches Urteil der Disziplinarkommission um. Es erachtete die ausgesprochene Sanktion von je 12 Spielsperren und 8000 Franken Busse als deutlich zu hoch. Stattdessen verhängte es nur 2 Spielsperren.

Begründet wird das mildere Verdikt damit, dass nicht eine eigentliche Manipulation eines Spielausgangs vorliege: «Auch wenn von einer Verletzung des Fremdprämienverbots auszugehen ist, die keineswegs bagatellisiert werden soll, handelt es sich um einen wesentlich harmloseren Fall», schreiben die Richter.