Zum Inhalt springen

Header

Video
Lustenberger: «Der Titel muss das Ziel sein»
Aus Sport-Clip vom 19.09.2020.
abspielen
Inhalt

Favorit in der Super League Young Boys: Kontinuität ja – Hunger auch?

Nach 3 Meistertiteln in Serie steigt YB erneut als Favorit in die Saison. Zum Auftakt kommt der Lieblingsgegner.

Die Super League startet in eine Saison voller Fragezeichen. Keines davon ist die Favoritenrolle. Experten wie Fans sind sich sicher: Die Young Boys dürften wiederum nur schwer zu knacken sein. Kein Wunder – 3 Meistertitel im Rücken, zuletzt das Double und die selten gewordene Gnade der Kontinuität im Kader. Zu diesem Resultat gelangen auch die User von SRF Sport:

Dass der Titel das Ziel sein muss, will auch Fabian Lustenberger nicht verhehlen: «Klar, nach 3 Meisterschaften und dem Double steht man nicht hin und sagt: ‹Wir schauen mal.›» Dem pflichtet Sportchef Christoph Spycher bei. Hingegen ergänzt er: «Die Favoritenrolle ist etwas vom Unwichtigsten, was es gibt. Sie ist keine Garantie dafür, dass man am Ende dort steht, wo man will.»

Video
Spycher: «Die Favoritenrolle ist etwas vom Unwichtigsten»
Aus Sport-Clip vom 19.09.2020.
abspielen

Zum Auftakt kommt der Lieblingsgegner

Wichtig sei ein guter Start in die neue Saison. Hierfür empfängt YB am Samstagabend den idealen Gegner – der FCZ gastiert im Wankdorf. Die Resultate der letzten Direktbegegnungen: 5:0, 3:2, 4:0, 4:0, 4:0 zugunsten der Berner. Kommt dazu: Die Zürcher sind nach dem Cup-Out gegen Chiasso bereits wieder bei der Diskussion von Grundsatzfragen angelangt.

Ich will die Mannschaft mit meinen Stärken besser machen.
Autor: Silvan HeftiNeuzugang bei YB

Die Favoritenrolle gar nicht erst diskutieren will YB-Trainer Gerardo Seoane. Dass das Kader jedoch weitgehend unverändert geblieben ist, sei «sicher ein kleiner Vorteil». Ob das so bleibt – ungewiss. Schliesslich müsse man akzeptieren, dass die Schweiz eine Ausbildungsliga sei. «Wenn beispielsweise Cedric Itten zum Topklub Rangers wechselt, ist das für mich auch ein Leistungsausweis.»

Der Super-League-Auftakt bei SRF Sport

Box aufklappenBox zuklappen

Wir halten Sie am Samstagabend im Liveticker auf dem Laufenden: So können Sie ab 19:00 Uhr die Partien YB - FCZ und Lugano - Luzern mitverfolgen. Die Video-Matchzusammenfassungen gibt es zuerst online und später in der neuen Sendung «sport heute» (ab 22:05 Uhr auf SRF zwei). Am Sonntag ist dann ab 15:40 Uhr die Partie St. Gallen - Sion auf SRF zwei unser Livespiel.

Vize-Meister St. Gallen verlor neben dem genannten mit Ermedin Demirovic und Captain Silvan Hefti zwei Schlüsselspieler. Letzterer, nun in Gelb-Schwarz kickend, will nicht nur Mitläufer sein: «Ich will mich möglichst schnell integrieren und die Mannschaft mit meinen Stärken besser machen», betont Hefti.

Auf jeder Etage arbeiten die richtigen Leute.
Autor: David von BallmoosGoalie YB

Was der BSC wiederum dem anderen nominellen Kontrahenten, dem FC Basel, voraus hat, ist die Ruhe im Klub. Während sich am Rheinknie etliche Kommunikationspannen ereigneten, schaffte es YB gar, Klub-Ikone Guillaume Hoarau ohne Nebengeräusche zu verabschieden. Woraus dieser Vorteil erwachsen ist, weiss Keeper David von Ballmoos: «Wir sind ein gesunder Klub, der sauber funktioniert. Auf jeder Etage hat es die richtigen Leute.»

YB und die Hunger-Frage

Ist bei YB nach 4 Trophäen in 3 Jahren ein Meisterblues zu befürchten? Ganz sicher nicht, ist sich Spycher sicher. Einerseits habe man in jeder Saison – auch in dieser – Neuzugänge verpflichtet, die den Hunger auf einen Titel mitbrachten. Andererseits: «Die Gefühle im Erfolgsfall sind so schön, dass man das unbedingt wiederholen will.»

SRF zwei: sportlive, 16.09.2020, 20:10 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Nach der Genügsamkeit und der Unlust in Dänemark, es war schliesslich die
    nur die völlig unwichtige CL Quali, wird YB gegen den FCZ wieder Vollgas geben und die Tore bejubeln, als hätten die Berner gerade den WM Titel gewonnen. YB wird wieder Schweizer Meister und bleibt trotzdem provinziell, weil sie im Europacup mit ihrer arrogant zur Schau gestelten Lustlosigkeit gewaltig nerven.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    YB muss da aber "gewaltig" mehr bieten als gegen die Dänen in der CL Quali!
  • Kommentar von Beat Blaser  (B2)
    Ich habe es langsam Leid immer zu hören, dass YB klarer Meisterschaftsfavorit ist. Solange NSame beim Klub bleibt, dann einverstanden. Aber der wird sicher noch den Klub verlassen. Und wer soll dann die Tore schiessen für YB. St. Galle wird wohl wegen den Abgängen nicht mehr so stark sein. Also gibt es nur noch der FC Basel der den Titel holen kann. 50:50 würde ich meinen.
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Als sich Hoarau verletzt hat, wurde dieselbe Frage gestellt. Gewöhnen sie sich dran, dass sich die in Basel gemachten Fehler, nicht mirnix dirnix ausbügeln lassen. Selbst der FCB wird hierzu mehrere Jahre brauchen, läuft aber statt dessen Gefahr, dieselben Fehler zu wiederholen..... ;-))
    2. Antwort von Dominik Haag  (Fc Sg allez)
      Das denke ich nicht, auch letzte saison dachte man das st gallen nichts reisen könne. Sie machen aus wenig ziemlich viel.