GC - FCB: Kein Spitzenkampf mehr

Das Spiel der 8. Runde zwischen den Grasshoppers und Basel findet unter veränderten Vorzeichen statt als in den letzten beiden Saisons. Sorgen im Vorfeld hatten beide Teams – aber ganz unterschiedlicher Art.

Shkelzen Gashi bejubelt im FCB-Dress mit dem linken Zeigefinger einen Torerfolg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gegen die Ex-Kollegen Shkelzen Gashi ist im Sommer zum FC Basel gewechselt. Keystone

GC ist angezählt, hat seinen Biss, der ihm zuletzt 2-mal den 2. Rang eingetragen hat, verloren. Die Zürcher könnten für den FCB am Samstag also der willkommene Appetitanreger sein für die CL-Kampagne, die bei Real Madrid mit einem Paukenschlag losgeht.

«Es ist wichtig, dass wir die Balance finden zwischen den Wettbewerben. Dennoch konzentrieren wir uns zunächst voll auf GC», wird Davide Callà auf der Klub-Website zitiert.

Zuletzt viermal 1:1

Günstig verliefen die Vorbereitungen beidseits nicht. Die vielen Nati-Absenzen schränkten Paulo Sousa im Training stark ein. Bei GC war das Intermezzo um den suspendierten Captain Veroljub Salatic das vorherrschende Thema.

Letzte Saison hatten sich die Teams auf das Standardresultat von 1:1 eingeschossen – damals war GC noch erster Verfolger von Basel, heute beträgt der Rückstand schon 13 Punkte. Trotzdem kündigt Coach Michael Skibbe an: «Wir wollen mehr als nur einen Punkt. Ein Sieg gegen Basel würde uns gut tun.»

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Das letzte Direktduell vom 27. April

5:41 min, aus sportpanorama vom 27.4.2014