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Super League GC-Präsident Anliker rechnet mit Thoma ab

In ungewohnt scharfen Worten äussert sich GC-Präsident Stephan Anliker zur Entlassung von Sportchef Axel Thoma. Dieser habe kein Konzept gehabt.

Legende: Video GC-Präsident Anliker: «Wir haben kein Konzept» abspielen. Laufzeit 2:47 Minuten.
Vom 10.05.2015.

GC-Präsident Stephan Anliker lässt im Vorfeld der Partie in Aarau kein gutes Haar am freigestellten Sportchef Axel Thoma. Einen Monat vor Beginn der Vorberereitung auf die neue Saison stehe der Klub mit leeren Händen da.

«Wir haben kein Konzept, keine Vertragsverlängerungen und keine neuen Spieler», sagt Anliker. Und weiter: «Wir hatten grosse Angst, dass wir das mit Axel Thoma nicht hinbringen. Wir mussten die Notbremse ziehen.» Das sind harte Worte.

Im Oktober 2014 hatte Anlinker den 50-jährigen Deutschen noch als profunden Kenner vorgestellt. Auf die Frage, ob er sich in ihm getäuscht habe, sagt er unverblümt: «Es sieht so aus.»

Was Anliker über die Anforderungen an einen Sportchef in der Super League sagt, ob dieser Entscheid Coach Pierluigi Tami schwäche oder stärke und ob er der Nächste sei, der gehen muss, erfahren Sie im Video.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Meier, Zürich
    Mit diesem Interview disqualifiziert sich Anliker gleich selber: Es ist SEINE Aufgabe, zu überprüfen ob Konzept/Mannschaft etc. für die neue Saison da ist. Wenn nicht, muss ER sofort reagieren und nicht erst nach 7 Monaten. Wie soll nun ein neuer Sportchef in einem Monat Thoma's angebliche Versäumnisse aufarbeiten? Und die Unfähigkeit von Thoma glaubt er doch selbst nicht. Thoma wäre in Wil nie so erfolgreich gewesen, wenn er so schlecht wäre. Das ist doch nur ein Vorwand!
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  • Kommentar von Lukas Löffler, Basel
    Und ein weiteres wurde der Fussballschweiz präsentiert warum Basel immer Meister wird; nein, mal im Ernst. Vergleichen Sie ein Interview von Bernhard Heusler mit einem von Stephan Anliker. Was da an Erfahrenheit, Glaubhaftigkeit, Seriosität, Souveränität, Ruhe, Überzeugung und Kompetenz vorhanden bzw. eben nicht vorhanden ist - schon krass. Da soll mir noch einer sagen, Basels Geld sei der Erfolgsgarant Nr. 1. Es ist die Klubführung um B. Heusler und G. Heitz, dem der Klub viel zu verdanken hat.
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  • Kommentar von Hans Leuenberger, Aarwangen
    Wer als Führungsperson einer Institution keine Konzepte hat, sitzt am falschen Ort. Es ist Zeit, dass gründlich aufgeräumt wird.
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