Hernandez, Hüppi und der grosse Schatten von Dölf Früh

Der zurückgetretene Vizepräsident der FCSG AG, Michael Hüppi, äussert sich zur Problematik bei den «Grün-Weissen».

Beim FCSG brodelt es hinter den Kulissen. Am Montag wurde Pascal Kesseli, CEO der FC St. Gallen Event AG, geschasst. Dies missfiel Vizepräsident Michael Hüppi. Er verliess den Klub per sofort. Auch die Massnahme, den Sportchef auf eine Stufe mit dem Trainer zu stellen, kritisierte er.

Hüppi fährt schweres Geschütz gegen den Klub und insbesondere Präsident Stefan Hernandez auf:

  • «Seit Mai war ich eher unglücklich mit der Situation, hatte aber noch zuviel grün-weisses Blut und Hoffnung.»
  • «Ich habe den Eindruck, ein ganz grosser Schatten von Dölf Früh (ehemaliger FCSG-Präsident; Anm.) schwebt noch immer über allem.»
  • «Zwischen Frühs Nachfolger und uns im VR kam nie eine gesunde Chemie auf. In der Kommunikation ist vieles Schönrederei, vieles schwammig.»

Präsident Hernandez wehrt sich gegen die Vorwürfe:

  • «Im Verwaltungsrat handelt jeder professionell, ist autonom und hat eine Stimme. Das hat absolut nichts mit Früh zu tun.»
  • «Die Umgestaltung im Klub haben wir im Verwaltungsrat gemeinsam beschlossen.»

Detailliertere Infos zu den Unruhen in der Chefetage des FCSG erhalten Sie im obigen Audio-Beitrag oder im Artikel vom Regio Ostschweiz.

Sendebezug: SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 6.9.2017, 17:30 Uhr