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Hypothek auf YB wohl zu gross Basel Meister? Laut Statistik braucht es ein kleines Wunder

Basel liegt 17 Runden vor Schluss 13 Punkte hinter YB. Ist der Meisterzug bereits abgefahren?

Fussballer
Legende: Geht noch was? Basel steht im Meisterrennen quasi vor einer «Mission impossible». Freshfocus

Fast 0,8 Punkte pro Spiel müsste der FC Basel bis zum Saisonende auf YB wettmachen, um die Berner im Duell um die Meisterschaft noch abzufangen. Und mit jeder Partie, in welcher die Basler keinen Boden auf den Leader gutmachen können, steigt dieser Wert.

Kann man also überhaupt noch von einem Duell reden, oder ist das Rennen um den Titel bereits entschieden? Fakt ist, dass sämtliche Erfahrungswerte aus den 17 bisherigen Super-League-Saisons den Baslern praktisch jede Hoffnung nehmen.

Klassiker am Sonntag live auf SRF

SRF zwei überträgt die Partie zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel am Sonntag ab 15:50 Uhr live. Sie können das Spiel auch im Livestream mit Ticker in der SRF Sport App mitverfolgen.

Nur kleine Hoffnungsschimmer für den FCB

Nur YB 2018/19 mit 19 Punkten sowie Basel 2003/04 und 2015/16 mit je 17 Punkten erarbeiteten sich in den ersten 19 Runden einen noch grösseren Vorsprung, als ihn sich neuerdings die Berner verschafft haben. In keinem dieser Fälle kamen die ersten Verfolger bis zum Ende der Saison auch nur einigermassen nahe heran.

Aber es gibt dennoch Hoffnungsschimmer, auf die der FCB setzen kann. Denn in 3 Saisons wurde die nach 19 Runden führende Mannschaft noch überholt:

  • Vor der denkwürdigen Finalissima 2006 – der FCZ wurde im letzten Spiel in der Nachspielzeit Meister vor dem punktgleichen Basel – machten die Zürcher nach der 19. Runde 5 Punkte wett.
  • Basel stieg 2009/10 mit dem Handicap von 4 Punkten in die letzten 17 Runden – und fing YB um 3 Punkte ab.
  • 2012/13 schliesslich liessen sich die Grasshoppers vom FC Basel überholen. Der FCB lag 7 Punkte zurück und wurde am Ende mit 3 Zählern Vorsprung Meister.

Aber: In den 17 Saisons konnte kein Verfolger nach der 19. Runde mehr als 7 Punkte auf den Leader gutmachen.

Sforza will mit Basel «vorne mitspielen»

Basels Trainer Ciriaco Sforza hat so oder so noch nicht kapituliert. Als Trainer muss er die Hoffnungen nach aussen hochhalten. Zuletzt sprach er aber nicht mehr vom Titel als Ziel, sondern davon, dass der FCB «vorne mitspielen» wolle. Und dies tut der FCB bereits. Er ist derzeit alleiniger Zweiter, 2 Verlustpunkte vor Lugano.

SRF zwei, Super League Goool, 07.02.2021, 18:05 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
    Mit dem aktuellen Kader kann man nicht "vorne mitspielen". Ausser dem Torhüter ist keiner dabei, welcher über dem Ligadurchschnitt Talent hat und Einsatz zeigt. Aber ja, wenn man mit grossem Abstand zweiter wird, so kann man ja auch von "vorne dabei" sprechen.
  • Kommentar von Martin Meier  (mameschnue)
    Die Saison 2009/10 ist ein Fall für sich. YB war in der Vorrunde unbezwingbar und wies zeitweise auch 13 Punkte Vorsprung auf Basel auf. Die Crux des damaligen Teams unter Petkovic: Es war zu sehr auf die beiden Leistungsträger Yapi und Doumbia angewiesen. Als nun kurz vor der Winterpause bekannt (gemacht!) wurde, dass Yapi im Sommer zum FCB wechseln würde, brach das YB-Dispositiv wie ein Kartenhaus zusammen. Das Ende ist bekannt, die ausgleichende Gerechtigkeit folgte acht Jahre später!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    YB verteidigt suverän den Meister Titel, weil die Konkurenz schlicht nicht in der Lage ist die Berner zu fordern zu unkonstant spielen der FCB, FCSG, FCZ etc. und YB kann so ab und zu auch Punkte abgeben ohne Folgen!
    Das sagt ja alles!