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Super League Karanovic-Wechsel könnte juristisches Nachspiel haben

Goran Karanovic hat sich nach dem Vertragsstreit mit St. Gallen nach Frankreich abgesetzt und bei Aufsteiger SCO Angers einen Zweijahres-Vertrag mit Option unterschrieben. Der Wechsel könnte allerdings ein Fall für die Juristen werden.

Fussballer.
Legende: Vertrags-Theater Spielt Goran Karanovic nächste Saison definitiv bei Angers? Keystone

Karanovic, mit je neun Treffern in den letzten beiden Saisons der beste Torschütze von St. Gallen, wurde am Samstag vom Klub aus Westfrankreich als Neuzugang vorgestellt. Der frühere Schweizer Junioren-Internationale und Angers einigten sich auf einen Zweijahresvertrag mit Option auf Verlängerung.

Ablösefrei oder nicht?

Ob das Kapitel St. Gallen für Karanovic damit endgültig abgeschlossen ist, darf bezweifelt werden. Denn die Ostschweizer pochten stets darauf, dass sich nach der letzten Saison der Vertrag des Stürmers automatisch verlängert habe.

Karanovic und sein Umfeld jedoch stellten sich auf den Standpunkt, dass der Spieler nicht mehr an den FCSG gebunden sei. Damit verkommt das Vertrags-Theater vor allem zu einem Streit um eine allfällige Ablösesumme. Fakt ist, dass Karanovic bei Angers unterschrieben hat, ohne dass St. Gallen für den Angreifer etwas kassiert hat.

Das sagt Karanovic über das Vertrags-Theater

Liebe Besucher der Fan PageWie bereits aus der Presse zu erfahren ist, habe ich meine Zukunft regeln können.Ich habe...

Posted by Goran Karanovic, Link öffnet in einem neuen Fenster on Freitag, 31. Juli 2015, Link öffnet in einem neuen Fenster

5 Kommentare

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  • Kommentar von Pascuale Lorenzetti, Zug
    Stimmt nicht, stimmt ganz sicher nicht, geschätzter Kollege Faivre. Er erscheint mir müssig aus der Perspektive des Aussenstehenden zu urteilen. Wir kennen die genauen Inhalte des Vertrags nicht. Dölf Früh und seine Espen-Führungsriege leisten seit einigen Jahren hervorragende Arbeit für den Ostschweizer Traditionsclub. Warten wir doch mal ab und schauen, wie sich die Sache entwickelt. Wo kämen wir denn hin, wenn hier immer gleich die generelle Verurteilung ausgesprochen wird?
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    1. Antwort von Stefano Bussetti, Thun
      Sie haben richtig erkannt, dass wir die genauen Inhalte nicht kennen und darum nicht vorschnell urteilen sollten. Allerdings halte ich nicht viel von der Espen-Führungsriege wie Sie es so schön nennen. Nichts erinnert mehr an die starken Zeiten und der Club hat stark an Tradition und Leidenschaft eingebüsst. Leider entwickelt sich der FC St. Gallen immer mehr zu einem 0815 Club der Super League.
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    2. Antwort von Pascuale Lorenzetti, Zug
      Trotz der an und für sich fundierten Aussage von Stefano Bussetti bin ich anderer Meinung. Für die Freunde der Statistik folgender Link: http://www.sfl.ch/statistik-archiv/super-league-20152016/zuschauer/ Die Espenkicker weisen nach Basel und YB den dritthöchsten Zuschauerschnitt der eben angelaufenen Saison aus. Insofern würde ich nicht von einer schwindenden Tradition sprechen.
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  • Kommentar von Nico Faivre, Winterthur
    3645 Minuten Spielzeit hätte Karanovic absolvieren müssen, damit sich der Vertrag automatisch verlängert. Laut TM-Datenbank hat er aber nur 3434 Minuten gespielt. Karanovic hat demzufolge absolut korrekt gehandelt. Der FC SG macht sich mit diesen juristischen Drohgebärden nur selbst zum schlechten Verlierer. Das nennt sich dann wohl Eigengoal ;-)
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    1. Antwort von andi hug, wilen
      in welcher zeitspanne hätten denn die 3645 min. zustande kommen müssen?? das sind ja mehr als 40 spiele. :-)
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