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Zusammenfassung St. Gallen - YB
Aus Sport-Clip vom 23.02.2020.
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Kein Sieger im Spitzenkampf Dramatisches Unentschieden zwischen St. Gallen und YB

  • St. Gallen und YB trennen sich in einem hochemotionalen Spitzenspiel 3:3 unentschieden.
  • Ein FCSG-Tor sowie ein wiederholter YB-Penalty sorgen in der Nachspielzeit für erhitzte Gemüter.
  • St. Gallen bleibt nach dem Remis weiter Leader.

Der St. Galler Jubel kannte keine Grenzen, als Lukas Görtler in der 91. Minute den vermeintlichen 3:2-Siegtreffer erzielte. FCSG-Präsident Matthias Hüppi konnte sein Glück kaum fassen, die Stimmung auf den Rängen erreichte den Siedepunkt.

Doch nur wenig später überschlugen sich die Ereignisse komplett. Miro Muheim unterlief im Strafraum ein unglückliches Handspiel, Schiedsrichter Alain Bieri blieb nach Konsultation des VAR nichts anderes übrig, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen.

Dann wähnte sich der FCSG ein zweites Mal als Sieger, denn Goalie Lawrence Ati Zigi parierte den Elfmeter des eingewechselten Guillaume Hoarau.

Doch dann der Schock: Bieri entschied, nachdem sich der VAR gemeldet hatte, auf die Wiederholung des Penaltys. Zigi hatte sich zu früh von der Linie bewegt. Im zweiten Anlauf machte es Hoarau dann besser und sorgte mit dem 3:3 für den letzten Aufreger in einer packenden Partie.

St. Galler Startfurioso

Das Spiel endete so, wie es fast 115 Minuten zuvor begonnen hatte. Nur, dass das Epizentrum des Geschehens zu Beginn im YB-Strafraum lag. St. Gallen powerte in gewohnter Manier und ging nach 10 Minuten verdient in Führung. Görtler hatte einen Freistoss verlängert, Betim Fazliji vollendete gekonnt. In der Folge kam YB zwar besser auf, es fehlten aber lange die klaren Torchancen.

Die Fans waren schon in freudiger Erwartung der Pausen-Bratwurst, als YB noch einmal so richtig aufs Gaspedal drückte. Noumi Ngamaleu steckte zu Jean-Pierre Nsame durch, der mit seinem 18. Saisontreffer ohne Mühe den 1:1-Ausgleich erzielte (44.). Und dann sorgte Ngamaleu in der Nachspielzeit mit einer feinen Einzelleistung gar für die Gäste-Führung.

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Erst Ball gestreichelt, dann herrlich versenkt
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Diese hielt bis bis zur 73. Minute, ehe der starke Görtler auf Ermedin Demirovic flankte. Der Kopfball des St. Gallers landete via YB-Verteidiger Jordan Lefort im Tor. Es war der Startschuss zu einer turbulenten Schlussphase, bei der kein Stein auf dem anderen blieb.

Den Status quo gibt es dafür an der Tabellenspitze, wo St. Gallen dank diesem Remis weiter vom Leaderthron grüsst.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.2.20, 15:45 Uhr

mas

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210 Kommentare

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  • Kommentar von Alwin Oggenfuss  (Ogge)
    Sehr geehrter Herr Sandro Schärer , eigentlich war ich ein Fan von ihnen . Für mich der einzige Schiri der es international mal ganz nach oben schaffen kann . Fehler darf jeder Schiri machen , doch wenn sie Matchentscheidend sind stimmt etwas nicht mehr . Vor einer Woche FCL- FCSG Schwalbe von Luzern Spieler und vorab Foul an SG Spieler . Gestern VAR total daneben . Sie haben dieses Spiel total falsch beeinflusst .
    Schade , in England wird so ein Goali Vergehen nie gepfiffen. Hände a. nicht
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  • Kommentar von Patrik Sonderegger  (Sondepat)
    Genau, beim 2. Strafstoss war ein Xb Spieler bereits im Strafraum aber keine Wiederholung... zwar knapp aber Regel ist ja bekanntlich Regel habe ich gelesen ...
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  • Kommentar von Ben Schult  (BenSchu)
    Aufgrund der neuen Regelauslegung bei einem "Hände" (was völliger Blödsinn ist) werden solche Penaltys heute überall gepfiffen. Theoretisch müssten aber 90% aller Penaltys wiederholt werden. Denn es bewegen sich nicht nur die Torhüter zu früh. Die meisten Spieler betreten den 16er Raum bevor der Schütze schiesst, was eigentlich auch ein klarer Regelverstoss ist. Das wird aber selten mit einer Wiederholung bestraft.
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    1. Antwort von Lars Schneeberger  (YBfan124)
      Dann schauen sie die Wiederholung oben nochmals. Zwei St.Galler Spieler sind auch zu früh in den Strafraum gerannt.
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