Kriselnde St. Galler: Gelingt in Basel der Befreiungsschlag?

Nach einem verpatzten Rückrunden-Start steht der FC St. Gallen nach fünf Spielen als einzige Mannschaft noch ohne Sieg da. Die Ostschweizer brauchen am Samstag ausgerechnet gegen Leader Basel dringend Punkte.

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Bildlegende: Lange Gesichter bei St. Gallen Gelingt den Ostschweizern am Samstag der erste Sieg in der Rückrunde? Keystone

Mit lediglich zwei Punkten aus den letzten fünf Partien ist der FC St. Gallen seit Beginn der Rückrunde vom 4. auf den 7. Tabellenrang abgerutscht. In der Ostschweiz wartet man nicht nur auf den ersten Sieg seit der Winterpause, sondern auch auf Tore.

Torflaute im Sturm, Anfälligkeit bei Standards

Die St. Galler haben in der Rückrunde bisher gerade mal 3 Tore erzielt. Sinnbildlich für die Torflaute im Sturm der «Espen» steht etwa Marco Mathys. Der St. Galler Topskorer (6 Saisontore) hat zwar beim 1:1 gegen Aarau zum Rückrunden-Auftakt getroffen, seither aber nicht mehr.

Auch Goran Karanovic, mit 5 Treffern zweitbester Torschütze bei den St. Gallern, wartet seit 6 Runden auf ein Erfolgserlebnis. Zuletzt hat der Stürmer am 1. Dezember beim 2:1-Sieg gegen den FC Zürich geskort.

Die Verunsicherung im Angriff übertrug sich bei den Ostschweizern zunehmend auf die Defensive. Insbesondere bei ruhenden Bällen zeigten sich die Espen zuletzt anfällig: Gegen die Grasshoppers und den FCZ kassierte das Team von Jeff Saibene je ein Tor aus einer Standardsituation, gegen Lausanne gar zwei.

Schwierige Aufgabe beim Leader

Wenn die St. Galler am Samstag im Basler St. Jakobpark gastieren, wird die Favoritenrolle klar verteilt sein. Die Ostschweizer konnten von den letzten 13 Begegnungen gegen den FC Basel nur eine gewinnen.

Trotzdem dürfte die Partie für den FCB kein Selbstläufer werden. Zwar sind die Basler seit 18 Spielen ohne Niederlage, zuletzt konnte das Team von Murat Yakin spielerisch aber wenig überzeugen und musste sich mit zwei Unentschieden begnügen.