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Legende: Video Koller: «Das Ziel muss sein, uns früh zu positionieren» abspielen. Laufzeit 04:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.07.2019.
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Rot-Blau verbreitet Optimismus Basel: Geschuftet, um nicht mehr anzurennen

Der FC Basel hat zum Saisonstart wieder neue Perspektiven vor Augen. Um die Ziele zu erreichen, sind ein optimaler Auftakt und ein besserer Torriecher zwingend.

Mit 15 beziehungsweise 20 Punkten Rückstand zum Meisterschaftsende hatte sich der FC Basel in den vergangenen beiden Saisons früh aus dem Titelrennen verabschiedet. Jetzt aber fängt alles wieder bei null an – diese Ausgangslage ruft die Kampfeslust des abgelösten Serien-Champions auf den Plan.

Unverblümt drückt sich darum der von Xamax gekommene Sturmtank Kemal Ademi aus: «Ich bin nach Basel gekommen, um den Bernern zu zeigen, wer der richtige Meister ist.» Der 23-Jährige sieht zudem ausreichend Potenzial, «um auch europäisch viel reissen zu können».

Legende: Video Ademi: «Den Bernern zeigen, wer der richtige Meister ist» abspielen. Laufzeit 02:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.07.2019.

Doch Schritt für Schritt – so jedenfalls wollen sich die zurückhaltenderen Teamkollegen und Trainer Marcel Koller nach der Wachablösung den Young Boys wieder nähern. Der neu installierte Captain Valentin Stocker wählt für die eigenen Ambitionen diese Worte: «Wir müssen zunächst einmal auf uns schauen und das Glück in den wichtigen Momenten auf unsere Seite zwingen.»

Der Instinkt ist wieder da

Einigkeit herrscht darüber, dass hinter dem FCB eine intensive und qualitativ hochstehende Vorbereitungsphase liegt. Einzig das Testspiel gegen Stuttgart (2:3) konnte nicht siegreich gestaltet werden. Ansonsten fällt auf, dass Rot-Blau wieder munter Tore schiesst.

Wir sind gut drauf, folglich ist alles möglich.
Autor: Marcel Koller

Die mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive war zuletzt ein grosses Handicap. In der Meisterschaft 2017/18 erzielte der FCB 72 Tore (gegenüber 84 von Meister YB), in der Vorsaison resultierten aus 36 Spielen sogar nur 71 Goals (YB: 99). Zuvor hatte das Team vom Rheinknie in den 8 Jahren, in denen es Titel an Titel reihte, im Schnitt 80 Mal getroffen.

Der Weg ist klar skizziert

Kollers Forderung in diesem Zusammenhang: «Die Konzentration hochhalten, gerade auch im Abschluss!» Aus dem Warm-up für die Saison nehmen der 58-Jährige und seine Spieler viel Selbstvertrauen und Sicherheit mit. Der Zürcher Übungsleiter verweist zunächst auf eine zweigleisige Zielsetzung:

  • Super League: Die Aufgaben zum Auftakt mit dem FC Sion am Freitag auswärts und 8 Tage später St. Gallen zu Hause sind tückisch. Kollers Devise: «Jetzt müssen alle fit bleiben – körperlich wie geistig –, so dass wir uns gleich zu Beginn positionieren können.»
  • Europacup: Im Sandwich dieses Pensums liegt das schwierige Gastspiel beim PSV in Eindhoven im Rahmen der 2. Quali-Runde zur CL. Koller dazu: «Wir sind gut drauf, folglich ist alles möglich.»

Die Rolle des Spielverderbers

In Kollers Augen bleibt YB der klare Favorit auf den Titel. «Für uns und alle anderen geht es darum, den Bernern ein Bein zu stellen und dagegen zu fighten», sagt er. Dazu gehört, die Direktduelle gegen Gelb-Schwarz zu gewinnen. «Zudem rannten wir in der Schlussphase oft vergeblich an und kamen nicht über ein Unentschieden hinaus. Solche Spiele wollen wir herumbiegen können», wünscht sich der Trainer.

Die neue Saison bei SRF

Wie gewohnt überträgt SRF pro Runde ein Livespiel. Den Auftakt macht am Sonntag ab 15:40 Uhr auf SRF zwei die Partie zwischen Meister YB und Aufsteiger Servette. Auf der Webseite von srf.ch/sport und in der Sport App gibts zudem zu jeder Partie einen Liveticker. Zusätzlich wird jede Wochenend-Runde kompakt in «Super League–Goool» zusammengefasst. Diese Sendung ist jeweils am Sonntag um 18 Uhr im TV zu sehen.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 15.07.2019 22:40 Uhr

17 Kommentare

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