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Super League Schmeichelhafter Sieg für Basel

Der FC Basel ist zum Rückrunden-Auftakt ohne zu überzeugen zu 3 Punkten gekommen. Der Super-League-Leader bekundete auswärts gegen Schlusslicht Lausanne viel Mühe und siegte mit 3:1.

Marco Streller und Arlind Ajeti gesperrt, Valentin Stocker, Marcelo Diaz, Fabian Schär und Ivan Ivanov verletzt, Mohamed Salah in London - Basel-Coach Murat Yakin wurde gleich im 1. Spiel der Rückrunde in Lausanne zu einigen Umstellungen gezwungen.

So rückte Fabian Frei zurück ins Abwehrzentrum und bildete mit Neuzugang Marek Suchy die Innenverteidigung. In der Offensive bekamen David Degen und Matias Delgado, die zuletzt vermehrt auf der Bank gesessen hatten, die Chance, von Anfang an aufzulaufen.

Gemächlicher Start und Lausanner Hilfe

Dem FCB waren die Rotationen in der Startaufstellung anzumerken. Der Leader spielte abwartend und kam auf dem holprigen Rasen auf der Pontaise nie richtig in die Gänge - entsprechend entwickelte sich ein mässig unterhaltsames Spiel.

Lausanne erwischte zwar den besseren Start, bremste sich aber in der 10. Minute mit einem Eigentor gleich selbst aus. Verteidiger Miha Mevlja rutschte in eine Hereingabe von Giovanni Sio und beförderte das Leder so unhaltbar ins eigene Gehäuse.

Lausanne schlecht belohnt

Die Lausanner witterten aber weiterhin ihre Chance und waren dem Leader keineswegs unterlegen. In der 51. Minute nutzte Pascal Feindouno nach einem langen Ball das Zögern von Suchy und schob zum verdienten Ausgleich ein. Die Partie gestaltete sich weiterhin ausgeglichen, bis Frei 17 Minuten später mit der 1. Basler-Chance in der 2. Halbzeit per Kopf auf 2:1 erhöhte.

Die Waadtländer gaben sich auch nach diesem Rückschlag nicht auf und erspielten sich weiterhin Chancen. Erst in der Nachspielzeit machte der eingewechselte Philipp Degen mit dem 3:1 alles klar. Am Ende reichte dem Schweizer Meister ein bescheidener Auftritt, um gegen das Schlusslicht 3 schmeichelhafte Punkte mit nach Hause zu nehmen und die Tabellenspitze zu behaupten.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Schwieriger Sieg sicher. Aber schmeichelhaft...? Zu allem hin ist Lausanne auch nicht nur Kanonenfutter oder irgendein 2. Liga Vertreter. Soviel Respekt sollte sein, dass ein Sieg in Lausanne nicht unbedingt problemlos mit 4-0 aussehen muss. Doch die Feuertaufe erfolgt gegen YB am Week-End. Da sehen wir dann... ohne Glück und ohne Schiedsrichterbevorteilung.
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  • Kommentar von andi, Luzern
    Wir können alle nur hoffen das der FCB wieder Meister wird, wer will die Schweiz sonst im CL vertreten?? Und ein Bravo der Klubleitung wie dieser Club geführt wird. Beispielhaft!
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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 tenniken
    Als GC unter einem Zürcher Gärtnermeister namens Spross soviel Geld zur Verfügung hatte, wie der Rest der Fussballschweiz zusammen, freute sich Zürich und alle Fans dieser Gnomenstadt. Europäisch allerdings hat GC und Zürich zusammen nie das erreicht, was dem FCB gelungen ist. Nun liegen Fussballgeld und alle Möglichkeiten in Basel. Basel aber erntet nun nicht Anerkennung, sondern Neid (manchmal auf primitivsten Niveau). Nun, who care's? Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter.
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    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      @Michael Hunziker: Ihr Gedächtnis ist etwas gar kurz. Oder anders gefragt: War der FCB schon mal im Halbfinal der Champions-League? Der FCZ z.B. war mal im Halbfinal des einstigen Cups der Landesmeister. Die Vergleichbarkeit ist ein anderes Thema. Aber wenn man schon in der Vergangenheit blättert, dann zählen nicht nur die letzten 10 Jahre. Übrigens geniesst der FCB breite Anerkennung für seine fussballerischen Leistungen. Oder sehen sie die Basler in der Opferrolle?
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    2. Antwort von YB forever, Wankdorf
      ...ach ja - und YB hatte mal in ähnlich hohen Sphären gewirkt - in grauer Vorzeit gegen Stade Reims...(tempi passati - leider). Und punkte bellende Hunde: Die beissen wenigstens nicht, auch wenn sie zugegebenermassen neidisch sind...und in eine Karawane besteht meines Wissens meistens aus ziemlich vielen Kamelen...;-)
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