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Super League SL-News: Hoegh fällt mit Muskelfaserriss aus

Der FC Basel muss 4-6 Wochen auf Innenverteidiger Daniel Hoegh verzichten. Und: Der FC Luzern erhebt Einsprache gegen die Sperre von Dario Lezcano. Pascal Schürpf fehlt derweil dem FC Vaduz für längere Zeit.

Basels Innenverteidiger Daniel Hoegh.
Legende: Verletzt Basels Innenverteidiger Daniel Hoegh. Keystone

Basels Innenverteidiger Daniel Hoegh hat sich am Wochenende gegen Lugano (3:1) schwerer verletzt als zunächst angenommen. Der 24-jährige Däne fällt gemäss Trainer Urs Fischer mit einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich vier bis sechs Wochen aus.

Der FC Luzern und sein Stürmer Dario Lezcano akzeptieren das Urteil der Disziplinarkommission der Swiss Football League nicht. Weil der Paraguayer im Spiel gegen GC (3:3) nach seinem Platzverweis den Schiedsrichter attackiert hatte, wurde er mit 8 Spielsperren belegt. Drei Partien inklusive Cup hat er bereits abgesessen. In Anbetracht des zur Last gelegten Tatbestandes wurde dem Rekurs die aufschiebende Wirkung entzogen.

Der FC Vaduz muss voraussichtlich bis Ende Jahr auf Pascal Schürpf verzichten. Der 26-jährige Offensivspieler, der in dieser Saison mit den Liechtensteinern bisher nur drei Partien in der Europa-League-Qualifikation bestritt, muss sich nach einer Knorpelverletzung hinter der rechten Kniescheibe einer Arthroskopie unterziehen.

Legende: Video Der Ausraster von Dario Lezcano abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus sportpanorama vom 13.09.2015.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Das die Vereine Einsprache erheben ist nun wirklich keine Überraschung und/oder ein Novum; es ist gang und gäbe. Man versucht die Rechtsmittel auszuschöpfen. Leider ist das keine Frage von Gerechtigkeit. Ich finde 8 Spielsperren sind nicht so wenig, es ist dies beinah ein Viertel einer Saison. Eine Bestrafung liegt somit, meiner Meinung nach, vor. Ob es mehr Spiele hätten sein können... nun ja das ist eine subjektive Ansichtssache eines jeden Einzelnen.
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  • Kommentar von Matthias Schönenberger, Basel
    Zweifelsohne sind beide Sperren berechtigt. Allerdings ist es verständlich, dass der Fc Basel Einspruch erhebt, da Xhaka provoziert wurde und Steffen obendrein extrem geschauspielert hat. Lezcanos Fall ist ein komplett anderer und sollte auf keinen Fall angefochten werden dürfen. Der Schiedsrichter sollte asolut tabu sein und wenn das schon ein temperamentvoller Spieler nicht akzeptieren kann, dann sollte das zumindest der Club und diese noch sanfte Strafe akzeptieren.
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  • Kommentar von Hans Vader, Luzern
    All jene die beim Rekurs bez. Xhaka oder beim Rekurs hier bez Lezcano jammern, scheinen nicht zu verstehen was Rechtsstaatlichkeit bedeutet und kennen erstrecht nicht das Verfassungsgrundrecht der Rechtsweggarantie. In was für einer Bananenrepublik wären wir, wenn man nicht einmal Entscheide erster Instanz anfechten könnte? Und alle die meinen, dass die Strafe noch höher ausfallen könnte, kann ich jetzt schon enttäuschen, da dies Verfahrensrechtlich unzulässig wäre.
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    1. Antwort von Sascha, Oetwil an der Limmat
      Es geht hier nicht um das grundsätzliche Recht, Entscheide anfechten zu können/dürfen ... sondern lediglich um die Signalwirkung, die eine solche Anfechtung impliziert, nämlich dass aus Sicht des Rekurrenten Schiedsrichterangriffe augenscheinlich als statthaft angesehen werden ... während die bisherige Auffassung von einem regelrechten Tabu bezüglich Angriffe auf Schiedsrichter ausgeht ...
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