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Super League Sperren gegen GC-Hüter Bürki aufgehoben

Die Diszipinarkommission der Swiss Football League (SFL) hat die 3 Spielsperren gegen GC-Torwart Roman Bürki aufgehoben. Damit wurde die Beschwerde der Grasshoppers gutgeheissen und der 22-Jährige ist bereits am Samstag gegen Servette wieder spielberechtigt.

Legende: Video Sperren gegen GC-Keeper Bürki aufgehoben abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.05.2013.

Der «Fall Bürki» hat in den letzten Tagen hohe Wellen geworfen. Nachdem der Schiedsrichter ein Einschreiten von GC-Torhüter Bürki gegen Luzerns Pajtim Kasami nicht geandet hatte, taxierte der Disziplinarrichter der SFL die Aktion nachträglich als grobe Unsportlichkeit. Der Zürcher Schlussmann hatte den Luzerner bei einem Sprung in die Luft mit dem Fuss an Schulter und Hals getroffen.

Gegen Servette wieder im Tor

In der Folge bezeichneten die Grasshoppers die 3 auferlegten Spielsperren als «skandalösen Präzedenzfall» und «Verfälschung der Meisterschaft». Nun hat der Super-League-Zweite im Nachhinein von der Disziplinarkommission Recht bekommen. Diese hob die Sperren gegen Bürki auf, womit der 22-Jährige bereits am Samstag gegen Servette wieder zwischen den Pfosten stehen wird.

Disziplinarkommission: «Ein Tatsachenentscheid»

Die Begründung von Daniele Moro, Vorsitzender der Disziplinarkommission, lautet: «Der Schiedsrichter hatte freie Sicht auf den Zweikampf und kein Fehlverhalten festgestellt. Deshalb handelte es sich bei seinem Entscheid, das Spiel weiterlaufen zu lassen, um einen Tatsachenentscheid.»

Legende: Video Die Aktion von Bürki gegen Kasami abspielen. Laufzeit 0:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.04.2013.

25 Kommentare

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  • Kommentar von Ignaz Kurtz, St. Gallen
    1. Es war ein Tatsachenentscheid des Schiris! Und es war ein skandalöser Fehlentscheid, diesen Tatsachenentscheid aufzuheben. Dies wurde ja nun zum Glück wieder teilweise korrigiert. Allerdings durfte Bürki gegen Thun zu unrecht nicht spielen. 2. Bürki hatte während der gesamten Aktion den Blick einzig und allein auf den Ball gerichtet. Es war also sicher keine Absicht! 3. Die Medienberichterstattung (z.B. von SRF und Blick) war völlig einseitig. Diese Leute sollte sich bei GC entschuldigen.
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  • Kommentar von Ichc, Schweiz
    SUPER Gut gibt es in der Schweiz einen Einzelrichter, aber wenn die Sperren so oder so wieder aufgehoben werden brauchts den ja nicht mehr, da könnte die SFL diesen Posten streichen und mit dem eingesparten Geld wieder einmal einen schönen Sonntagsausflug für seine Mitglieder finanzieren. SKANDAL MAFIA SFL
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  • Kommentar von Unglaublich, Schweiz
    Fassen wir zusammen: Der Schiedsrichter macht einen Fehler und lässt eine strafbare Aktion ungeahndet. Ein Liga-Organ korrigiert diesen Fehlentscheid nachträglich. Hört sich nach gleicher Situation wie im Fall Scherwey-Plüss an. Was passierte da? Straferhöhung. Ich bin kein Reglementprofi aber finde auch hier hätte man sich über eine Straferhöhung nicht beschweren dürfen. Komplette Unglaubwürdigkeit seitens der Liga und eine Schmach für den schweizer Fussball. Schade eigentlich.
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