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Streller über Wicky-Entlassung «Das Vertrauen war nicht mehr zu hundert Prozent da»

Zwei Tage nach der Entlassung von Raphael Wicky äussert sich Basels Sportchef Marco Streller zum Entscheid.

Legende: Video Streller über die Gründe zur Wicky-Entlassung abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.07.2018.

Zwei Tage lang haben die Verantwortlichen zur Entlassung von Chef-Coach Raphael Wicky geschwiegen. Vor dem Auswärtsspiel gegen Xamax gab Sportchef Marco Streller Auskunft.

Wollten ein Zeichen in Richtung Mannschaft setzen.
  • Streller über den Entscheid: «Natürlich ist es uns sehr, sehr schwer gefallen. Es war ein schmerzhafter Entscheid – für uns aber der richtige. Wir mussten Verantwortung übernehmen. Die Entwicklung bereitete uns Sorgen. Und wenn das Vertrauen nicht mehr zu hundert Prozent da ist, muss man reagieren.»

Legende: Video Das sagt Marco Streller über seine Transferpolitik abspielen. Laufzeit 02:35 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.07.2018.
  • Streller über die schlechten Resultate: «Natürlich soll man Testspiele nicht überbewerten. Wir haben die letzten 5 Partien verloren, unter anderem 0:5 gegen Feyenoord. Das bringt Verunsicherung ins Team. Natürlich war nicht alles schlecht. Aber wenn das Vertrauen schwindet, muss man schnell reagieren. Wir wollten ein Zeichen in Richtung Mannschaft setzen.»

Ich bin verantwortlich für das Kader und ich halte es für gut genug.
  • Streller über den Zeitpunkt: «Wir haben eminent wichtige Spiele vor uns, diese müssen wir erfolgreich gestalten. Wenn Zweifel da sind, dann muss man sofort einen Entscheid fällen. Ich nenne das konsequent. Wir wollten mit Wicky in die neue Saison starten. Im Nachhinein war es wohl die falsche Entscheidung.»
  • Streller über die Transferpolitik: «Ich bin verantwortlich für das Kader und ich halte es für gut genug. Aber am Ende zählen nur die Resultate. Deshalb wird es sich erst in ein paar Wochen zeigen, ob wir das Team richtig zusammengestellt haben. »

  • Streller über den neuen Trainer: «Wir sind uns alle einig, dass der nächste Trainer sitzen muss. Wir wollen, das Ruhe in den Verein einkehrt. Deshalb lassen wir uns mit dem Entscheid Zeit, auch wenn wir unter Druck sind. Es sieht aber so aus, dass Alex Frei und Marco Schällibaum das Team auch im Rückspiel gegen PAOK Saloniki betreuen werden.»

Legende: Video Das ausführliche Interview mit Marco Streller abspielen. Laufzeit 05:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.07.2018.

Sendebezug: Radio SRF 3, 26.07.2018, 16:20 Uhr

42 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Bellwald (BruBell)
    Nach den teilweise selbstherrlichen Aussagen von Marco Streller, letzte Saison "wer das nicht sieht, versteht nichts von Fussball" zeigt es sich einmal mehr, dass sehr gute ehemalige Spieler nicht unbedingt auch gute sportliche Leiter oder Trainer sind. Auch Alex Frei ist bereits in Erklärungsnot und macht als Ausrede Vergleiche mit Sepp Guardiola.
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  • Kommentar von Ch. Helfenstein (Ch. Helfenstein)
    Da ging was schief: "Wir wollten Ruhe in der Mannschaft- Jetzt nehmen wir uns Zeit für die Trainersuche" Zu deutsch "Wir sind zu feige hinzu stehen, haben keinen Charakter. Da uns bisher alle angefragten Trainer eine Absage erteilten, können wir heute keinen neuen Trainer präsentieren, brauchen Zeit. Bleibt Hr. Burgener bei seinem Sparkurs, bleiben Frei und Schällibaum bis Ende Saison." 1988 ist der FCB mit einer solch unfähigen Leitung abgestiegen.
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  • Kommentar von Fabio Krauss (FabioK)
    Typisch: Die meisten Spieler, Trainer oder Vereinsfunktionäre labern immer die gleichen Sätze vor sich hin (unabhängig von der eigentlichen Frage). Mein Tipp: Zuerst ZUHÖREN, dann NACHDENKEN und erst dann ANTWORTEN - Das würde wahrscheinlich helfen. Raphael Wicky war diesbezüglich eine sympathische Ausnahme. Marco Streller seinerseits war Fussballprofi und ist ein Basler Urgestein, aber qualifiziert ihn das für den Posten des Sportchefs? Die Kaderzusammenstellung zeigt, dass er es nicht kann.
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