Zum Inhalt springen

Header

Video
Bruno Berner über den FCSG: «Jetzt heisst's sofort aufstehen»
Aus Sport-Clip vom 20.07.2020.
abspielen
Inhalt

Vorteil für den Meister YB Ein kleiner, aber entscheidender Stolperer?

Die 32. Runde in der Super League lief ganz nach dem Gusto der Young Boys. Für St. Gallen heisst es nun: verlieren verboten!

Viel besser hätte das Wochenende für die Young Boys nicht laufen können: Am Samstagabend liessen die Berner dem gerade erst aus der Quarantäne gekommenen FCZ keine Chance und siegten gleich mit 5:0. Und weil St. Gallen am Sonntag etwas überraschend gegen Thun verlor, bleibt YB mit nun 2 Punkten Vorsprung auf die «Espen» an der Tabellenspitze.

Es ist in der laufenden Saison nun das 5. Mal, dass die Young Boys den Leaderthron erobert haben. Zuletzt standen die Berner nach der 26. respektive 29. Runde zuoberst, das jeweils punktgleiche St. Gallen hielt man aber nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf Distanz.

YB hat es in den Händen

4 Runden vor Schluss scheinen die Vorteile im Meisterrennen nun bei YB zu liegen. Geht man davon aus, dass sich an den kommenden 3 Spieltagen weder die Berner noch St. Gallen einen (weiteren) Ausrutscher leisten, käme es am 3. August tatsächlich zu einer Finalissima im Wankdorf.

Das Restprogramm von YB

23. Juli
Xamax - YB
26. Juli
YB - Luzern (live auf SRF zwei)
31. Juli
Sion - YB
03. August
YB - St. Gallen

Vor einer allfälligen Finalissima muss YB aber noch zweimal auf fremdem Terrain antreten – und auswärts tat sich die Seoane-Truppe heuer ungemein schwer. Der Sieg gegen den quarantäne-geschwächten FCZ war der erste Auswärtssieg überhaupt in diesem Jahr. Zudem befinden sich sowohl Xamax wie auch Sion mitten im Abstiegskampf. Es ist nicht anzunehmen, dass sie den Bernern die Punkte kampflos überlassen werden.

Miralem Sulejmani jubelt.
Legende: Profitierten von Thuns Coup gegen St. Gallen Miralem Sulejmani und seine YB-Teamkollegen. Keystone

Für St. Gallen zählt vorerst nur das Basel-Spiel

Mit 2 Punkten Vorsprung hält YB im Meisterrennen die Vorteile aktuell in der Hand. In Richtung einer möglichen Finalissima wird man in St. Gallen derzeit (noch) nicht schauen. Vielmehr geht es in der Ostschweiz darum, den Patzer gegen Thun schnellstmöglich hinter sich zu lassen.

«Wir waren darauf vorbereitet, dass es Rückschläge geben wird», sagte Trainer Peter Zeidler nach der Niederlage gegen Thun am Sonntag. Man werde wieder aufstehen, schliesslich warte am Mittwoch gegen den FC Basel «ein grosses Spiel».

Das Restprogramm von St. Gallen

22. Juli
St. Gallen - Basel (live auf SRF zwei)
25. Juli
FC Zürich - St. Gallen
31. Juli
St. Gallen - Xamax (live auf SRF zwei)
03. August
YB - St. Gallen

Dem Duell gegen den FCB kommt tatsächlich eine grosse Bedeutung zu. Einen weiteren Patzer werden sich die Ostschweizer im Meisterrennen mit ziemlicher Sicherheit nicht erlauben können – zumindest nicht, wenn die letzte Runde eine Finalissima und keine Kehrauspartie werden soll.

Für Basel ist der Meisterzug wohl definitiv abgefahren. Mit einem Sieg gegen St. Gallen läge das Koller-Team aber plötzlich nur noch 3 Punkte hinter Rang 2. Auf diesen Atem im Nacken würden die Ostschweizer sicher gerne verzichten.

SRF zwei, Super League Goool, 19.07.2020, 18:05 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hanspeter Kunz  (Hacla)
    St.Gallen hat gegen den FCZ 3x verloren YB 3x gewonnen. Alles vor dem Ccorana Fall. Das ist der Knackpunkt. Hört mal alle aufczu jammern und seid froh wenn Ihr gesund bleibt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christoph Schultheiss  (Stophi)
    Wenn man bedenkt, dass es in den letzten neun Duellen zwischen St. Gallen und Basel keinen Heimsieg mehr gab, finde ich die Bezeichnung „Patzer“ für einen allfälligen Punktverlust der St. Galler etwas unpassend.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Eigentlich ist die Meisterschaft praktisch entschieden. Der SFV und die Bundeshauptstadt haben ihren Wunschmeister. Aber alles hat ein sehr neganiven Nachgeschmack. Die Meisterschaft dürfte nach solchen Umständen gar nicht gewertet werden.
    Die grossen Gewinner sind natühlich YB und der FCB und die Verlierer FCZ und St. Gallen. Mit dem müssen wir und werden wir leben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      genau herr stadler, und die ostschweiz hat etwas zu jammern, da sie ja immer benachteiligt werden... yb wie auch der fcb haben in dieser saison so oft gepatzt, dass st. gallen seit wochen meister sein müsste, wenn das team wirklich so stark sein soll wie alle glauben. wer in thun verliert und zuhause eine 0:4-klatsche gegen den fcz kassiert braucht die fehler definitiv nicht in bern zu suchen! aber sie scheinen sich in der rolle des benachteiligten wohl zu fühlen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Martin Meier  (mameschnue)
      Wieso soll YB der Wunschmeister des SFV sein? Wenn dem so wäre, hätte es kaum 32 Jahre gedauert, bis YB endlich wieder einmal Meister wurde. Verschwörungstheorien tönen spannend, sind aber meist nur heisse Luft!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen