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Super League YB dank Nuzzolo mit Last-Minute-Sieg

Die Young Boys sind mit einem verdienten Heimsieg über Luzern in die Rückrunde gestartet. Raphael Nuzzolo überlobte FCL-Keeper David Zibung in der Nachspielzeit zum 3:2-Siegtor.

Legende: Video SL: YB-Luzern abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.02.2013.

Die meisten der 15'000 Zuschauer im Stade de Suisse hatten die Hoffnung auf einen YB-«Dreier» schon aufgegeben, als Alexander Farnerud in der 91. Minute in den Luzerner Strafraum flankte. Dort hielt Nuzzolo am Fünfmeterraum seinen Fuss hin und der Ball flog über Zibung hinweg via Pfosten ins Tor - ein wunderschöner, wenn auch etwas glückhafter Treffer.

Ein harter Penalty-Entscheid

YB hatte zuvor einen von Moreno Costanzo herausgeschossenen 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben - auf umstrittene Weise: Dimitar Rangelov kam in der 49. Minute im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Nikolaj Hänni taxierte die Aktion als Foul von YB-Verteidiger Alain Nef - Platzverweis gegen Nef und Penalty lautete das harte Verdikt. Die beiden beteiligten Spieler sprachen nach dem Schlusspfiff von einer möglichen leichten Berührung zwischen Nefs Schienbein und Rangelovs Fuss, worauf letzterer dann über die eigene Ferse stolperte.

Rangelovs Traumvorlage

FCL-Neuzugang Otele Mouangue liess sich die Chance aus 11 Metern nicht entgehen. In Überzahl erzielte Alain Wiss nach 72 Minuten das 2:2. Die Vorarbeit hatte erneut der im Herbst viel kritisierte Rangelov geleistet. Der Bulgare unterstrich (ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag) mit einem sensationellen Hacken-Pass seine technischen Fähigkeiten.

Costanzos Traumtor

Mann der ersten Halbzeit war Moreno Costanzo gewesen. Der Mittelfeldstratege der Young Boys traf in der 28. Minute nach einer äusserst unglücklichen Abwehr Sally Sarrs per Kopfball-Abstauber, 10 Minuten später mit einem herrlichen Schlenzer ins hohe Eck.

26 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter, Attiswil
    Wie meistens wird YB benachteiligt, Andrist hätte Dunkelrot sehen müssen!
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  • Kommentar von Hanspeter, Ostermundigen
    Nein, ganz klar muss ich Ihnen hier wiedersprechen. Das war nie und nimmer ein Penalty. Haben Sie auch schon einmal ein Spiel gepfiffen? Wissen Sie wie locker die Pfeiffe im Strafraum sitzt? Kaum fällt einer oder lässt sich fallen, wird Penalty gepfiffen. Das war ganz klar keine behindernde Berührung. Und Rangelov hat sich absichtlich fallen lassen . Einzig korrekter Entscheid hier: Kein Penalty und zumindest gelbe Karte für Theatrist Rangelov. Aber wir sind uns das in Bern gewohnt.
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    1. Antwort von sam sar, zürich
      schau 2.55 auf die beine von nef! wer sich so amateurhaft anstellt und seinen eigenen laufweg nicht richtig einschätzen kann, muss sich nicht wundern! ps: ich pfeife nicht nur, sondern ich spiele sogar ;) und im vollen tempo brauchts bei denn beinen nur die geringste berührung um zu stolpern! wenn sie spielen wissen sie das,sonst sollten sie beginnen zu spielen! es ist einklarer penalty,das bein von nef hat am fuss von rangelov rein gar nichts verloren! das ist nicht ansichtssache,sondern rege...
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  • Kommentar von Simon, Untersteckholz
    Ein dickes MERCI an Rangelov zu seiner ehrlichen Einschätzung zum Penalti!
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