YB versucht sich in Schadensbegrenzung

Nach teils heftiger Kritik hat sich der YB-Verwaltungsrat den Medien gestellt und nochmals den Sanierungskurs begründet, der die Trennung von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler beinhaltet.

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YB-VR-Präsident Kienberger erläutert Sparkurs

2:25 min, vom 14.9.2016

Vor die Medien traten Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger und der für die Kommunikation zuständige Verwaltungsrat Peter Marthaler. Sie reagierten damit auf in den Medien geäusserte Kritik, wonach der strategische Kurswechsel sowie die Trennung von Bickel und Kappeler auf zu dürre Weise kommuniziert worden seien.

Dies die wichtigsten Aussagen:

  • «Es gibt eine klare Vorgabe: Schwarze Zahlen zu schreiben. YB muss sich selber finanzieren, sonst werden wir ein Spekulationsobjekt. Derzeit haben wir zwei seriöse und YB wohlgesinnte Investoren, die weiter dabeibleiben (Andy und Hansueli Rihs, Anm. d. Red.).»
  • «Wir wollen die 2. Kraft in der Schweiz bleiben, aber auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Es ist uns bewusst, dass dies eine Gratwanderung ist.»
  • «Es ist keine Kampfscheidung zwischen uns und Alain Kappeler sowie Fredy Bickel. Wir mögen beide Persönlichkeiten nach wie vor sehr gut. Beide haben sehr gute Arbeit geleistet.»
  • «Der künftige Leiter Sport (de facto Nachfolger Bickels, Anm. d. Red.) ist bestimmt, aber wird der Öffentlichkeit noch nicht bekanntgegeben. Das hat arbeitsrechtliche Gründe und ist nicht auf unserem Mist gewachsen. Was wir festhalten können, ist dass es nicht Christoph Spycher wird.»

Über die Bickel-Nachfolge äussert sich auch Thuns Sportchef Andres Gerber

Sendebezug: sportaktuell, SRF zwei, 13.9.16, 23.05 Uhr