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Zusammenfassung der letzten Affiche FCSG - YB
Aus Super League – Goool vom 23.02.2020.
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YB zurück beim FC St. Gallen 10 Monate später ist (fast) alles anders

YB gastiert erstmals seit dem spektakulären 3:3 im Februar wieder in St. Gallen. In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert.

Die 14. Runde der Super League wird mit einem Prolog eingeleitet, der viel verspricht: In der einzigen Partie am Dienstag gastiert YB beim FC St. Gallen. Es ist das Duell Leader gegen Tabellendritter, Meister gegen Vize-Meister. Und es weckt Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen in der Ostschweiz

Nicht nur, wer die Partie live miterlebte, weiss noch genau, was am 23. Februar vor über 19'000 Fans in der Ostschweiz passierte: Lukas Görtlers Treffer zum 3:2 für den FCSG in der 91. Minute. Dann Penalty für YB, Lawrence Ati Zigi pariert. Weil er zu früh die Linie verliess, darf Guillaume Hoarau noch einmal antreten. Es ist schliesslich die 99. Minute, in der YB doch noch das 3:3 erzielt.

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Archiv: Die umstrittene Penaltyszene in der Nachspielzeit
Aus Sport-Clip vom 23.02.2020.
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Danach ruhte der Ball für volle 4 Monate, ehe mit Geisterspielen fortgefahren wurde. Nun, fast genau 10 Monate nach dem Spektakel-Remis im kybunpark, ist fast alles anders:

  • Aufstellungen: Die Sturmreihen haben sich signifikant verändert. YB-Penaltyheld Hoarau spielt mittlerweile beim FC Sion. Der Einsatz des zuletzt verletzten Jean-Pierre Nsame ist fraglich. Bei St. Gallen verliessen die Offensiv-Stützen Cedric Itten und Ermedin Demirovic den Klub. Der langjährige Captain Silvan Hefti kehrt erstmals im YB-Trikot in die Ostschweiz zurück.
Szene aus der Partie St. Gallen gegen YB
Legende: «Finde die Fehler» Guillaume Hoarau trifft in letzter Minute für YB. Neben rund 19'000 Zuschauern werden auch die St. Galler Silvan Hefti und Ermedin Demirovic Zeuge des 3:3. Nur 10 Monate später ist nichts mehr gleich. Freshfocus
  • Zuschauer: Vielleicht kommt es Hefti ja entgegen, dass es am Dienstag im kybunpark deutlich leiser sein wird als noch im Februar. Der Grund für das leere Stadion ist hinlänglich bekannt.

Sende-Hinweis

Alle wichtigen Szenen des Knallers St. Gallen - YB sehen Sie am Dienstag ab 22:25 Uhr im «sportheute».

  • Quarantäne: Ebenfalls kann St. Gallen nicht auf Leonidas Stergiou und Victor Ruiz zählen, die sich in Isolation befinden. Das Virus scheint übrigens Fan der «Espen» zu sein. Der Blick rechnete am Montag vor: Während kein Klub der Super League mehr Corona-Fälle hat als St. Gallen (15), erwischte es bei den Bernern erst 4 Akteure.
  • Taktische Ausrichtung: 70 Minuten Pressing, was das Zeug hält – und dann zuverlässig der Einbruch. Peter Zeidler liess seinen FC St. Gallen letzte Saison einen enorm risikofreudigen, fast wilden Fussball spielen. Die Konsequenz daraus waren gleichermassen viele Tore und Gegentreffer. Aktuell hingegen ist der FCSG mit einer Tordifferenz von 11:9 defensiv (mit YB) das stärkste, offensiv (nach Vaduz) das zweitschlechteste Team der Liga. Auch die Young Boys (18:9) zündeten bislang noch nicht das ganz grosse Offensiv-Feuerwerk.

Die Zeichen stehen also eher nicht auf neuerliches Tor-Festival, zumal das erste Saisonduell in Bern 0:0 endete. Trotz vorweihnachtlicher Stimmung dürften sich die beiden Equipen nichts schenken. Wenngleich sich die beiden nach Karten fairsten Teams der bisherigen Saison gegenüberstehen ...

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