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Roger Assalé und Kevin Mbabu bejubeln den Treffer gegen Valencia.
Legende: Für einmal erfolgreich Roger Assalé und Kevin Mbabu bejubeln den Treffer gegen Valencia. Freshfocus
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Zahlenspielereien Die YB-Offensive: Hier zu gut, da zu schlecht

In der Super League zeigt sich der Schweizer Meister so treffsicher wie nie. Ganz anders sieht es international aus.

Nach Manchester United und Valencia ist in der Champions League am Mittwoch Juventus Turin als 3. und letztes Team bei YB zu Gast. Sportlich geht es im Stade de Suisse nicht mehr um viel: Mit nur einem Punkt nach 5 Partien ist der Schweizer Meister bereits ausgeschieden.

Live-Hinweis

Die Partie zwischen YB und Juventus in der Champions League können Sie am Mittwoch ab 21:00 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App mitverfolgen.

Neben der Tatsache, dass die Berner in eine echte Hammergruppe gelost wurden, sind die Gründe für das klare Ausscheiden auch in der schwachen YB-Offensive auf internationalem Parkett zu finden. Denn die Abteilung Attacke belegt nach 5 Spieltagen gleich in mehreren Statistiken das Schlusslicht von allen 32 CL-Teilnehmern:

  • Weniger Treffer als YB (2) hat in dieser Saison in der Königsklasse keine Mannschaft erzielt.
  • Von allen herausgespielten Chancen konnten nur 4% verwertet werden.
  • Von allen Schüssen gingen nur gerade 30% auf das gegnerische Tor.

Dass es die YB-Stürmer dabei eigentlich auch anders könnten, zeigen sie in der Super League Woche für Woche. Auch dank ihnen liegt der Meister bereits mit 19 Punkten Vorsprung an der Spitze der nationalen Meisterschaft.

  • Nach 17 Spielen hat Gelb-Schwarz in der Super League schon 53 Treffer erzielt. Nur Basel war 2003/04 um ein Tor besser.
  • Mit Guillaume Hoarau, Christian Fassnacht, Jean-Pierre Nsame und Miralem Sulejmani haben gleich 4 Spieler mindestens 7 Tore auf dem Konto.

Statt Xamax, GC oder Lugano heisst der nächste Gegner aber Juventus. Und dies macht die Sache so richtig knifflig. Denn die Abwehr der «Bianconeri» ist auch heuer ein richtiges Bollwerk. Zudem muss YB auch noch den kurzfristigen Ausfall von Sulejmani verkraften, der mit einem Fussbruch länger ausfällt.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 06:17 Uhr, 11.12.18

13 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Das zeigt,wieviel der FCB von seiner Bestleistung entfernt ist.Ein in der Schweiz überlegenes YB kommt in der CL,im Gegensatz zu früher Basel,nicht vom Fleck.
    Sobald Spieler internationales Niveau erreichen,reisst sie der Geldstrom mit.
    Wegen dem viel kleineren Heimmarkt und damit wesentlich kleineren Einnahmen können wir da nicht mithalten.Sollte die Konzentration so weitergehen,wird sich der Fussball selbst strangulieren und das Publikum wendet sich ab.
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  • Kommentar von Paul Schoenenberger (Beaumont)
    Warum hat die Schweiz keine Chance mehr international zu bestehen? Geld! Und woher kommt das Geld? Es kommt von den 50000 bis 90000 Zuschauern pro Spiel, von den Uebertragungsrechtenden grosser Fernsehanstalten wie Sky, von Sponsoren auf internationalem Niveau. Da ist die Schweiz ausgeschlossen. Also wenn man Glueck hat den einen oder anderen Spieler von seinen jungen Jahren auf internationales Niveau zu bringen, dann wird er ins Ausland verkauft weil dort das Geld vorhanden ist. Punkt.
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  • Kommentar von Konrad Mollet (The Konrad)
    Andere sind (noch) schlechter:
    YB Sp:5, T:2:11, P:1
    AS Monaco 6, 2:14, 1
    AEK Athen 5, 2:12, 0
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Schwacher Trost für einen so überlegenen Landesmeister und in der laufenden Meisterschaft uneinholbar führenden Verein wie YB!
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