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UEFA EURO 2016 1, 2, oder 3? Rechnereien um das Weiterkommen der Nati

Für die Schweizer Nati sind die Achtelfinals zum Greifen nah. Von Rang 1 bis zu Rang 3 ist für das Petkovic-Team noch alles möglich. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Szenarien auf.

Fussballer.
Legende: In welche Richtung führt der Weg? Noch ist für die Nati alles möglich – vom Gruppensieg bis zum Out. Getty Images

Rang 1 – nur ein Sieg hilft

  • Szenario: Um den Gruppensieg zu holen, muss die Schweiz gegen Frankreich unbedingt 3 Punkte holen.
  • Achtelfinalgegner: Als Gruppenerster wartet der Dritte der Gruppen C, D oder E. Stand jetzt wären das Nordirland, Tschechien oder Schweden. Wer das sein wird, entscheidet sich erst am Ende der Vorrunde. Denn es kommt darauf an, welche Gruppendritten aus welcher Gruppe weiterkommen.

Rang 2 – ein Punkt für die Schweiz oder Albanien reicht

  • Szenario I: Ein Remis gegen Frankreich reicht, um sich mit 5 Punkten definitiv als Gruppenzweiter für die K.o.-Phase zu qualifizieren.
  • Szenario II: Gewinnt Rumänien gegen Albanien nicht, kann sich die Schweiz gegen Frankreich auch eine Niederlage erlauben.
  • Szenario III: Verliert die Schweiz und Rumänien schlägt Albanien, dann muss die Nati das bessere Torverhältnis aufweisen als die Rumänen. Bei ausgeglichenem Torverhältnis entscheidet die Höhe der Anzahl geschossener Tore.
  • Achtelfinalgegner: Der Zweite der Gruppe C. Also Deutschland, Polen oder Nordirland.

Rang 2 oder 3 – entscheidet die Fairplay-Wertung?

  • Szenario I: Die Nati verliert gegen Frankreich, Rumänien schlägt Albanien und weist das bessere Torverhältnis als die Schweiz auf.
  • Szenario II: Es könnte auch zu einer aussergewöhnlichen Konstellation kommen. Nämlich dann, wenn die Schweiz 1:2 verliert und Rumänien 1:0 gewinnt. Dann hätten beide Teams 4 Punkte und 3:3 Tore (Direktbegegnung 1:1). In diesem Fall würde die Fairplay-Wertung über Rang 2 und 3 entscheiden (siehe Box unten).
  • Achtelfinalgegner: Der Sieger der Gruppe B (England, Wales oder die Slowakei) oder der Sieger der Deutschland-Gruppe.
  • Worst-Case-Szenario: Die Schweiz scheidet als einer der zwei schlechtesten Gruppendritten aus. Dieses Szenario ist aber eher unwahrscheinlich.

Uefa-Reglement: Fairplay-Bewertung (rote und gelbe Karten)

Abzüge von einem Maximum von 10 Punkten:
- gelbe Karte: 1 Punkt
- rote Karte: 3 Punkte

Wenn ein Spieler, der mit einer gelben Karte verwarnt wurde, einen weiteren Verstoss begeht, der normalerweise mit einer gelben Karte bestraft würde, jetzt aber als zweiter Verstoss einen Feldverweis nach sich zieht (gelb-rote Karte), wird nur die rote Karte berechnet, der Gesamtabzug beträgt also drei Punkte.

Wenn jedoch ein Spieler, der bereits mit einer gelben Karte verwarnt wurde, einen weiteren Verstoss begeht, der mit Feldverweis bestraft wird, beträgt der Gesamtabzug 4 Punkte (1+3).

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur EURO in Frankreich

20 Kommentare

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