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UEFA EURO 2016 England lässt sich von Horrorfoul nicht aus dem Tritt bringen

Unfreundliches Freundschaftsspiel: Ein brutales Foul überschattet Englands 1:0-Sieg gegen Portugal.

Alves trifft Kane mit dem Fuss am Kopf
Legende: Tackling à la Alves Der portugiesische Haudegen flog nach diesem üblen Foul vom Platz. Keystone

Nach 86 Minuten liess Chris Smalling das Wembley-Stadion endlich jubeln: Der Innenverteidiger nickte im Anschluss an einen Freistoss zum 1:0-Siegtreffer ein. Zuvor hatten sich die Mannschaften weitgehend neutralisiert, obwohl England über 50 Minuten in numerischer Überzahl agieren konnte.

Alves mit dem Tiefpunkt des Abends

In der 36. Minute sorgte Bruno Alves nämlich für den sportlichen Tiefpunkt des Abends. Der portugiesische Verteidiger-Haudegen sah nach einer brutalen Kung-Fu-Einlage gegen den Kopf von Harry Kane völlig zurecht die rote Karte. Tottenham-Stürmer Kane konnte glücklicherweise weiterspielen.

Das Team von Roy Hodgson übernahm danach das Spieldiktat, blieb um den gegnerischen Strafraum aber zu wenig zwingend. Portugal, das ohne die geschonten Real-Spieler Cristiano Ronaldo und Pepe antrat, versuchte sich nur noch sporadisch mit Kontern.

Für England war es vor dem EURO-Startspiel am 11. Juni gegen Russland der letzte Test. Portugal bestreitet vor dem Auftakt gegen Island (14.6.) nächste Woche noch eine Partie gegen Estland.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Bruno Alves HAT Harry Kane im Gesicht getroffen. Ein böses Foul, zurecht mit einer roten Karte geahndet. Doch hat Alves den Engländer Kane, Gott sei Dank, nicht derart präzise getroffen, dass dieser verletzt zu Boden hätte gehen müssen (könnte ja auch passieren). Kane hat NICHT geschauspielert, und dafür gebührt ihm ein grosses Lob und ein grosses DANKE von Bruno Alves. HÄTTE H. Kane geschauspielert, dann stellen Sie sich vor, was in der Sport-Weltpresse diesbezüglich abgegangen wäre.
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  • Kommentar von Mark Eggimann, Horw
    Meine Herren, es gibt kein Sport, bei dem derart viel Prestige, Druck und Geld auf dem Spiel steht, und zugleich die Regelgebung so inkonsequent & lasch ist. Dies muss zwangsweise dazu führen, dass sich Spieler durch unfaires Verhalten einen Vorteil ersuchen, ob mit Schwalbe, einem sterbenden Schwan, einem nicht geahndeten Handspiel von Thierry Henry, welcher den Franzosen die WM Qualifikation gegen Irland ermöglicht. Das Problem liegt in der Regelgebung, und wir wissen wer das ändern könnte.
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  • Kommentar von Andreas Krummenacher, Zürich
    @Patrick Huber: Keine Verallgemeinerungen, bitte: die Spieler der Premier League sind bekannt, dass sie zwar viel austeilen, aber auch viel einstecken können. Ich finde diese stereotypen Vorurteile einiger Hockeyfans gegenüber Fussballern im allgegemeinen im Blog bemühend. Bitte zuerst hirnen, dann schreiben. Und nicht jeden Chabis einem Musiker nachplappern, der vom einer bestimmten Sportart schlichtwegs keine Ahnung hat.
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    1. Antwort von R.Maier-G., Zürich
      Ich habe mein halbes Leben immer beide Sportarten betrieben und muss dem "Musiker" leider recht geben! Kommt aber auch daher, dass dort wo Eishockey betrieben wird meist auch Schulbildung "vorhanden" ist!
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