EURO-Splitter: Vettel allein unter Italienern

Hier gibt es alles Wissenswerte aus Frankreich zum zweiten Viertelfinal-Spieltag der EURO 2016.

EURO-Splitter vom Freitag

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 23 :38

    Gute Nacht

    So, für heute wäre es das gewesen mit News rund um die EURO. Wir sind morgen am 3. Viertelfinal-Tag wieder rechtzeitig für Sie da.

    Die Viertelfinals im Überblick Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Die Viertelfinals im Überblick SRF

  • 23 :34

    Vettel allein unter Italienern

    Am Samstagabend vergisst Sebastian Vettel einmal, dass er einen italienischen Arbeitgeber hat. Gemeinsam mit seinem Ferrari-Rennstall wird der viermalige Formel-1-Weltmeister in Spielberg zusehen, wenn die deutsche Nationalmannschaft im EM-Viertelfinal gegen Italien spielt.

    «Das wird lustig», sagte Vettel am Freitag nach dem Training zum GP von Österreich. «Ich gucke das Spiel natürlich mit meiner Mannschaft, da bin ich der einzige Deutsche. Also werde ich bei einem Tor auch der Einzige sein, der jubelt.» Dass die DFB-Elf gewinnt, ist für ihn klar: «Ich gehe davon aus, dass wir das schaffen werden. Die blöde Statistik sollte endlich einmal abgeschafft werden.»

    Vettel allein unter Italienern in der Box Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Vettel allein unter Italienern Keystone

  • 23 :31

    Modefan Crowe

    Das ging schnell: Immer wieder unterstützte der Schauspieler Russell Crowe das polnische Team während der EM via Twitter. Auch nach dem unglücklichen Viertelfinal-Aus gegen Portugal trauerte der Australier mit Jakub Blaszczykowski («Wir lieben dich Kuba. Du bist ein Held.») und der gesamten Mannschaft («Seid stolz.»).

    Doch nur fünf Stunden später hatte Crowe schon ein neues Lieblingsteam gefunden. Ein Teil seiner Familie sei zwar walisischer Abstammung, twitterte er, «wie dem auch sei...Ich bin jetzt voll und ganz Island».

  • 23 :30

    Motivation für Jungvater Florenzi

    Italiens Alessandro Florenzi kann sich vor dem EM-Viertelfinal gegen Deutschland über eine besondere Motivation freuen: Kurz vor der Partie bekam der Mittelfeldspieler im EM-Quartier in Montpellier überraschend Besuch von seiner Frau Ilenia und der drei Wochen alten Tochter Penelope. Das erste gemeinsame Kind des Paares war kurz vor Beginn der EM zur Welt gekommen. Florenzi war aus dem Camp für zwei Tage nach Rom geflogen, um bei der Geburt dabei sein zu können.

  • 18 :32

    Ohne den "Schreihals" läuft es wieder

    TV-Kommentator Gudmundur Benediktsson wurde an der EM mit seiner sich überschlagenden Stimme während Islands Auftritten zum Star in sozialen Netzwerken. Dass der ehemalige Internationale aber noch Co-Trainer von Erstligist KR Reykjavik war, wussten ausserhalb Islands nur die wenigsten.

    Am Sonntag wurde er wegen Erfolglosigkeit (fünf Niederlagen in sechs Spielen) wie der Cheftrainer entlassen. Im ersten Spiel ohne das Gespann endete die Negativserie des Rekordmeisters: mit einem 2:1 in der ersten Runde der Europa-League-Qualifikation gegen Glenovan aus Nordirland.

  • 18 :16

    Europa League statt Ferien

    Für Nordirlands EM-Teilnehmer Niall McGinn sind Ferien in diesem Sommer ein Fremdwort. Fünf Tage nach dem Out im Achtelfinal gegen Wales stand der Mittelfeldspieler bereits wieder wettkampfmässig auf dem Platz - und wie.

    Zum 3:1-Sieg seines schottischen Klubs Aberdeen im Erstrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Fola Esch aus Luxemburg steuerte McGinn ein Tor bei.

  • 18 :14

    Island-Trikots ausverkauft

    Der Hype um Islands Nationalteam äusserte sich in den letzten Tagen auch in der Anzahl verkaufter Trikots. Der vergleichsweise kleine italienische Sportartikel-Hersteller Errea meldet: «keine Leibchen mehr erhältlich». Die Verkaufszahlen liegen gemäss isländischem Verband um 1800 Prozent über dem prognostizierten Wert, die Produktion kommt nicht mehr nach.

    Gemäss der italienischen Zeitung Il sole 24 ore ging der Grossteil der Bestellungen nach dem Achtelfinal-Sieg gegen England aus Schottland ein.

  • 18 :01

    Wales-Fans stecken beim Eurotunnel fest

    Wegen technischer Probleme im Eurotunnel von England nach Frankreich verpassen Wales-Fans möglicherweise das EM-Viertelfinalspiel in Lille. Bereits am Morgen hatten sich am Eingang zum Eurotunnel auf englischer Seite lange Staus gebildet, da ein Zug im Tunnel halten musste. Viele Anhänger wollten mit dem Autoshuttle zur Partie gegen Belgien in die nordfranzösische Stadt. Lille liegt etwa 100 Kilometer von Calais entfernt.

    Die Betriebsleitung des Eurotunnels teilte via Twitter mit, dass es beim Einchecken eine Wartezeit von bis zu eineinhalb Stunden und bei den Zugabfahrten zu Verspätungen von bis zu dreieinhalb Stunden komme. Fans sprechen in einem BBC-Bericht von einem «kompletten Chaos» und einem «Albtraum». Sie befürchten, die Begegnung komplett zu verpassen. Inzwischen wurden drei Sonderzüge eingesetzt.

  • 16 :21

    Strafen gegen Polen und Portugal?

    Die Uefa hat gegen Portugal wegen des «Flitzers» im Viertelfinal gegen Polen und des Abbrennens von Feuerwerkskörpern ein Disziplinarverfahren eröffnet. Auch gegen Polen wird ermittelt. Deren Fans hatten ebenfalls Feuerwerkskörper gezündet. Zudem gab es Tumulte im Fanblock.

  • 13 :16

    150'000 Belgier in Lille?

    Mindestens 150'000 belgische Fans werden heute in der nordfranzösischen EM-Stadt erwartet, wo Titelaspirant Belgien im Viertelfinal auf Wales trifft. Lille liegt nur 17 km von der Grenze entfernt. Aufgrund der Terrorgefahr wird die Grenze trotz Schengen kontrolliert.

    Nebenbei wird dem Hooliganismus vorgebeugt: Fans sind von Sicherheitskräften gezwungen worden, ihr mitgebrachtes Bier zu entsorgen.

    Szene an der Grenze Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Szene an der Grenze EQ Images

  • 11 :00

    Islands Staatspräsident hält nichts von VIP-Loge

    Islands neugewählter Staatspräsident Gudni Johannesson wird das EM-Viertelfinalduell seiner Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich am Sonntag in St. Denis nicht auf der Ehrentribüne verfolgen, sondern in der Kurve mit den rund 10.000 Fans aus seinem Land. «Warum sollte ich im VIP-Raum sitzen und Champagner trinken?», sagte der 48-Jährige. «Nein, ich werde im Pulk mit den Fans stehen, mit meinem isländischen Nationalmannschaftstrikot am Leib. Und bei allem Respekt vor Frankreich, sie sollten uns nicht unterschätzen.»

    Unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den favorisierten EM-Gastgeber will Johannesson den isländischen Nationalspielern nach ihrer Rückkehr einen großen Bahnhof bereiten: «Ob die Spieler nun nach diesem Spiel nach Hause kommen oder erst später, sie werden einen Empfang erleben, der Helden würdig ist.»

    Isländische Fans machen im Stadion Stimmung. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Im Island-Shirt dürfte der Staatspräsident in dieser Masse kaum auffallen. Keystone

  • 10 :45

    De Rossi «versucht alles»

    Italiens Mittelfeldspieler Daniele De Rossi hat seine Hoffnung auf einen Einsatz beim Viertelfinal gegen Deutschland am Samstag nicht aufgegeben. «Ich versuche bis zur letzten Minute alles, um dabei zu sein», so der Roma-Akteur, der im Achtelfinal gegen Spanien eine Oberschenkel-Prellung erlitten hatte.

    Im Abschlusstraining vom Freitag stiess De Rossi im nicht-öffentlichen Teil zu seinen Teamkollegen und machte einige Übungen, wie der italienische Verband mitteilte. Dagegen fehlte Antonio Candreva komplett.

    Daniele De Rossi Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Daniele De Rossi EQ Images

  • 10 :13

    Auch Strassenmaler lässt die EURO nicht kalt

  • 9 :08

    Franzosen und Isländer schonen Rasen

    Frankreich und Island werden vor ihrem Viertelfinal vom Sonntag nicht im Stade de France trainieren, um den Rasen zu schonen. Die Isländer werden ihr Abschlusstraining am Samstagmorgen in Annecy abhalten (800 km von Paris entfernt), die Franzosen ihres am Samstagabend in Clairefontaine (60 km). Beide Teams müssen noch gleichentags nach Saint-Denis reisen, weil sie laut Uefa-Statuten die Nacht vor der Partie im Austragungsort verbringen müssen.

    Blick ins Stade de France. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Blick ins Stade de France. EQ Images

  • 9 :02

    Willkommen zum EM-Ticker vom Freitag

    Auf dem Programm steht heute der Viertelfinal Wales-Belgien. Anpfiff im Stade Pierre-Mauroy in Lille (genauer: im Vorort Villeneuve-d'Ascq) ist um 21:00 Uhr. An dieser Stelle halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen rund um das Turnier auf dem Laufenden.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur EURO in Frankreich