«Trikotgate»: Puma startet Untersuchung

Nati-Ausrüster Puma reagiert auf die zerrissenen Trikots der Schweizer Spieler im EM-Match gegen Frankreich. Der Konzern lanciert eine Suche nach den Gründen. In Medien wird munter spekuliert.

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Bildlegende: Granit Xhaka Zumindest für die weiblichen Fans hatte die Trikotschwäche ihre Vorteile. EQ Images

Warum im Match der Schweizer Nati gegen Frankreich gleich 7 Trikots rissen (2x Xhaka, Behrami, Dzemaili, Embolo, Mehmedi, Schär), weiss Hersteller Puma nach eigenen Angaben noch nicht.

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Nati-Spieler tragen Fetzen

1:52 min, vom 20.6.2016

«Bisher keine Probleme an der Endrunde»

«Unsere Produktexperten untersuchen derzeit das Trikotmaterial. Sobald wir die Ursache wissen, werden wir darüber informieren», sagte eine Puma-Sprecherin. Sie betonte ausserdem, dass in den 10 EM-Spielen der 5 von Puma ausgerüsteten Teams zuvor «dieses Problem» nicht aufgetreten sei.

Aber in der EM-Vorbereitung: Im Test der Nati gegen Moldawien riss das Trikot von Breel Embolo gleich an mehreren Stellen.

So riss Embolos Trikot gegen Moldawien

0:16 min, vom 20.6.2016

Zu enge Shirts?

In Medien wird kräftig gespottet. Ausserdem werden diverse Hypothesen aufgestellt. So berichtet die Bild-Zeitung, dass einige Schweizer Spieler besonders enge Shirts trügen, um auf der Haut «Mikro-Massagen» und damit eine bessere Durchblutung auszulösen. Andere vermuten, es gebe einen Zusammenhang mit dem Aufdruck, weil die Risse auffällig oft in der Nähe der Rückennummern auftraten.

Keine Kritik wollten die von Puma ausgerüsteten Nati-Spieler äussern. Sie gaben den französischen Gegenspielern die Schuld.

Sendebezug: SRF zwei, EURO live, 19.6.16, 20:00 Uhr