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Noch 4 Teams im EURO-Rennen Heimische Engländer, solidarische Dänen: Das sind die Halbfinals

Nati-Bezwinger, Gegentorlose, Kämpfer: Wer spielt wann gegen wen? Die Halbfinal-Begegnungen an der EM im Überblick.

Spaniens Spieler jubeln
Legende: Einmal Verlängerung, einmal Penaltyschiessen Spanien hat sich auf dramatischem Weg in den Halbfinal gekämpft. Keystone

Italien – Spanien

Wann: Dienstag, 6. Juli, 21:00 Uhr

Wo: Wembley, London

Im ersten Halbfinal der diesjährigen EM messen sich die beiden Bezwinger der Schweizer Nati. Nachdem die Italiener im Achtelfinal gegen Österreich noch in die Verlängerung mussten, blieb ihnen dies gegen Belgien erspart. Die «Squadra Azzurra» rettete das 2:1 über die Zeit. Bei Spanien war in der K.o.-Phase bislang immer Drama angesagt: Erst rang «La Roja» Kroatien 5:3 nach Verlängerund nieder. Im Viertelfinal gegen die Schweiz dann ... ach, Sie wissen ja.

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Der Heimvorteil schien auch in den coronabedingt ausgedünnten Stadien eine Rolle gespielt zu haben. Sämtliche 4 Halbfinalisten bestritten die Spiele in der Gruppenphase zuhause: Italien in Rom, Spanien in Sevilla, England in London und Dänemark in Kopenhagen. Ein Fakt der für die Engländer spricht. Sie spielen den Halbfinal und auch ein allfälliges Endspiel im heimischen Wembley.

Wer im Halbfinal auf der Strecke bleibt, erhält schon im Oktober eine Chance auf Revanche. Denn im Semifinal des – zugegebenermassen etwas weniger attraktiven – Nations-League-Finalturniers stehen sich Italien und Spanien erneut gegenüber. Zum Direktduell kam es übrigens schon an der letzten EM: 2016 warf Italien die Spanier im Achtelfinal mit 2:0 aus dem Wettbewerb. In der Quali zur WM 2018 sorgten die Iberer mit einem 3:0 auswärts und einem 1:1 zuhause wiederum dafür, dass Italien das Turnier verpasste.

Video
Schweizer EURO-Märchen endet gegen Spanien
Aus Sport-Clip vom 02.07.2021.
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England – Dänemark

Wann: Mittwoch, 7. Juli, 21:00 Uhr

Wo: Wembley, London

Im zweiten Halbfinal, ebenfalls im Wembley, geniesst England Heimvorteil. Die nominell glänzend besetzte Offensive um Harry Kane kam erst in der K.o.-Phase in Fahrt. Nach einer bescheidenen Leistung in der Gruppenphase mit nur 2 Toren in 3 Spielen bewiesen Kane und Co. gegen Deutschland (2:0) und vor allem die Ukraine (4:0) ihr immenses Offensivpotenzial. Doch auch die Defensive braucht sich nicht zu verstecken: Keeper Jordan Pickford musste noch kein einziges Gegentor hinnehmen. Dänemark seinerseits erlebt gerade einen scheinbar nie endenden Traum. Nach 2 Niederlagen zum Auftakt schien die Gruppenphase Endstation zu bedeuten. Doch das Drama um Christian Eriksen (Kollaps auf dem Spielfeld im 1. Gruppen-Spiel) schweisst die Dänen scheinbar derart zusammen, dass plötzlich alles möglich scheint. Sogar der Titel, wie beim sensationellen Triumph 1992?

Attraktiver Angriffsfussball mit vielen Toren? Das waren die Duelle im Vorjahr beileibe nicht. In der Nations League setzten sich die Dänen 1:0 in England durch, im Hinspiel hatte es ein 0:0 gegeben. Zuvor traf man an einem Turnier letztmals 2002 aufeinander. Dort liessen die «Three Lions» den Dänen keine Chance und kegelten sie im Achtelfinal mit 3:0 aus dem Turnier. Der heutige Trainer Englands, Gareth Southgate, sass dabei auf der Ersatzbank.

Video
Dänemark bodigt Tschechien in attraktivem Viertelfinal-Duell
Aus Sport-Clip vom 03.07.2021.
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SRF zwei, sportlive, 2.7.2021, 18 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Mein persönliches Zwischenfazit dieser EM. Viele Tore, Spektakelschweiz die von Pfui zu Hui durch die EM rauscht, überspielte Superstars, Deutschland vor einem Scherbenhaufen, Immobiles Wunderheilung, Drama um Eriksen und die totale Euphorisierung Dänemarks, der Aufstand der "Kleinen", teilweise unglaublich schlechte Schiedsrichter. Die totalen Absteller: "wait and sea" und das VAR-Desaster. Dass der VAR nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen darf, muss geändert werden.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Dieses "wait and see" ist ein schlechter Scherz.Der VAR ist schon immer ein Desaster gewesen.Aber an dieser EM wird er überhaupt nicht richtig eingesetzt.So ist der Nutzen unter Null. Zu VP habe ich meine Meinung geändert.Mein YB Trauma gibts nicht mehr.Ich habs gewusst, dass dieses Kader so viel Qualität hat um einen ganz grossen in die Knie zu zwingen.Für meine Kritik schäme ich mich und möchte mich auch entschuldigen. Nach Italien hatte ich grosse Zweifel.Ich bin Stolz auf diese Nati! BRAVO
    2. Antwort von Dieter Hansen  (Dieter H.)
      @Martin Gebauer: betr. Immobile einfach schön im Mainstream mitschwimmen. Es gab mehrere Wunderheilungen an dieser EM aber typischerweise wird nun ein Italiener herausgepickt und gebrandmarkt. Ist nur scheinheilig und heuchlerisch.
      Haben sie keine Lust, wieder einen ihrer so wunderschön daneben liegenden Gefühlstipps abzugeben?
  • Kommentar von Ernst U. Haensler  (ErnstU)
    Gewisse Nationen haben Heimvorteil andere nicht - wieso? Ist doch unfair?
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Das ist mehr als nur unfair!
      Es ist auch unfair, dass es Teams gibt, die ca. 15'000 Km. mit dem Flieger unterwegs sind und andere nicht Mal 3000 km..
      Ich hoffe, dass die UEFA aus diesem Debakel EM 2020, die richtigen Schlüsse zieht und in Zukunft, die EM nur in ein oder 2 Länder vergibt. Alles andere ist ein mehr als nur schlechter Witz!