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UEFA Frauen-EURO 2017 Der totale Triumph für die Niederlande an der Heim-EM

Die Niederlande haben bei ihrer 3. Teilnahme den ersten EM-Titel perfekt gemacht. In einem aufwühlenden Final vor knapp 30'000 Zuschauern drehten sie gegen Dänemark ein 0:1 in ein 4:2.

  • Nach 6 Mal Deutschland führt neu die Niederlande die europäische Hierarchie an
  • Für Verlierer Dänemark war der Final ein Auf und Ab: Vom 1:0 zum 1:2 – zum 2:2 und 2:4
  • 28'182 Zuschauer boten in Enschede eine würdige Kulisse

Euphorisierte Niederländerinnen zogen ihren Lauf bis zum Schluss voll durch. Nach 3 Gruppensiegen stürmte der Gastgeber durch die K.o.-Phase und setzte nun seinem Heimturnier die ultimative Krone auf.

Sym­p­to­ma­tisch für die EURO 2017 spielte ein Goaliefehler, wie er in den 19 absolvierten Partien häufig vorgekommen ist, das Zünglein an der Waage.

Video
Spitse erwischt die Torhüterin zum 3:2
Aus sportlive vom 06.08.2017.
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Spitse ist spitze

So stellte Sherida Spitse in der 51. Minute mittels direkt verwandeltem Freistoss auf 3:2. Die Kapitänin erwischte Stina Petersen mit einem Flachschuss eiskalt in deren Goalieecke.

Einmal schon hatten die Däninnen in einer turbulenten ersten Hälfte einen Rückstand prompt innert 5 Minuten wettgemacht. Zu einer erneuten Reaktion waren die Nordländerinnen nicht mehr fähig. Somit bezogen sie, die 5 Mal im Halbfinal auf der Strecke geblieben waren, ihre erste Niederlage in einem EM-Endspiel.

Dabei erwischte Dänemark einen Start nach Mass. Nach 6 Minuten hatte Nadia Nadim ihre Farben per Penalty in Führung gebracht. Vivianne Miedema (10.) korrigierte den Fehlstart, Lieke Martens (28.) legte ein erstes Mal vor.

Die Schweizer Note

«Oranje» verteidigte den 3:2-Vorsprung geschickt und sorgte in der 89. Minute erneut durch Miedema für den Schlusspunkt. Dabei profitierte das Team von Trainerin Sarina Wiegman auch davon, dass es vom Gros des Publikums nach vorne gepeitscht wurde.

Obschon die Schweizerinnen seit dem 26. Juli nicht mehr im Turnier vertreten waren, hatte der Final eine Schweizer Note. Schiedsrichterin Esther Staubli war mit der Leitung beauftragt worden – und die 37-Jährige erfüllte ihre Aufgabe tadellos.

Sendebezug: SRF info/zwei, sportlive, 06.08.2017 16:45 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Twerenbold  (Roman Twerenbold)
    Liebes SRF, wie kann so ein Kommentar durch die Netiquette? Absolut unter jeder Schublade. Ist immer noch service public, oder?
  • Kommentar von Phil Cave  (phcavi)
    Endspiele mit sechs Toren wünscht man sich öfters. Es hat wirklich Spass gemacht zuzuschauen.
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Nett für das Heimteam, aber letztlich interessiert das ausserhalb des Teamumfelds und der LGBT Gemeinde kaum jemanden.
    1. Antwort von marc rist  (mcrist)
      Zumindest dem CH-Fernsehkommentator tun sie jetzt unrecht. Der hat sich richtig ereifert.
    2. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Ich zähle mich in keiner Weise zur LGBT-Gemeinde, aber diese Fussball-EM hat mich persönlich einiges mehr interessiert als die Kommentare von irgend welchen Menschen ohne jedes Fach-Wissen. Das Endspiel hatte wohl mehr Qualität als so viele Champions- oder Europa-League-Spiele bei den Männern.