Zum Inhalt springen
Inhalt

WM-Qualifikation «Battle of Britain» geht an England

England hat sich im Nachbarschaftsduell mit 3:0 gegen Schottland durchgesetzt. Siege gab es auch für Deutschland und Frankreich.

  • Zeichen gesetzt: Trotz «Poppy»-Verbot der Fifa trugen die Spieler England und Schottlands die Klatschmohn-Bänder am Arm.
  • Blatt gewendet: Frankreich gewinnt trotz Rückstand gegen Schweden.
  • Rekord gebrochen: Joachim Löw feierte beim 8:0 über San Marino seinen 95. Sieg als deutscher Teamchef.
Poppy.
Legende: Streitobjekt Ein an die Kriegstoten erinnerndes «Rememberance Poppy». Reuters

Gruppe F: England gewinnt «ältestes Derby»

Die 116. Auflage des «Battle of Britain» ging an England. Beim 3:0 über Schottland traten beide Teams trotz Warnung der Fifa mit den sogenannten «Poppies» an. Die schottischen Gäste befanden sich im Wembley auf verlorenem Posten. Aus Englands Chancen konnte Daniel Sturridge Profit schlagen. Er eröffnete das Skore in Minute 24 per Kopf. Adam Lallana (50.) und Gary Cahill (61.) brachten den deutlichen Erfolg ins Trockene.

Gruppe A: Frankreichs Wende

Die «Equipe Tricolore» hatte im heimischen Stade de France das Spiel im Griff. Dennoch gingen die Gäste aus Schweden in Führung. Leipzig-Legionär Emil Forsberg bezwang einen unvorteilhaft aussehenden Hugo Lloris per Freistoss nach 54 Minuten. Paul Pogba (58.) per Kopf und Dimitri Payet nach einem Abpraller (65.) führten die Wende zum 2:1-Sieg herbei. Das Team von Didier Deschamps liegt nun mit 10 Punkte an der Gruppenspitze.

Gruppe C: Gnabrys gelungenes Debüt

Die ohne zahlreiche Leistungsträger angetretene deutsche Mannschaft gewann bei San Marino diskussionslos mit 8:0. Ein gelungenes Debüt bei Joachim Löws 95. Sieg als Cheftrainer Deutschlands feierte der 21-jährige Serge Gnabry mit einem Dreierpack. Der Kölner Jonas Hector traf doppelt. Deutschland gewann somit auch das 4. Spiele und führt die Tabelle mit 5 Punkten Vorsprung vor Nordirland (4:0 gegen Aserbaidschan) an.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 11.11.2016, 22:15 Uhr