«Gott» Ibrahimovic, Ronaldos «Schlacht» - und Pippi Langstrumpf

Das WM-Barrage-Duell Schweden - Portugal mit den Protagonisten Zlatan Ibrahimovic und Cristiano Ronaldo ist neben dem Platz längst lanciert. Mit Pathos und martialischen Sprüchen geizen die Superstars dabei nicht.

Zlatan Ibrahimovic soll es am Dienstagabend richten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schwedens Hoffnungsträger Zlatan Ibrahimovic soll es am Dienstagabend richten. EQ Images

Sie legen sich ins Zeug in Schweden: Eine 17 Mann starke Kapelle begrüsste Portugals Nationalteam in Stockholm etwas hämisch mit der Melodie von «Hier kommt Pippi Langstrumpf».

Während sich die portugiesische Zeitung A Bola echauffierte und von einer «Provokation» sprach, blieb Superstar Cristiano Ronaldo - Torschütze des 1:0 im Hinspiel - gelassen. Auf die martialischen Floskeln, welche wichtige Duelle im Fussball zu begleiten pflegen, mochte er dennoch nicht verzichten und kündigte eine «weitere Schlacht» an.

Selbstbewusste Schweden

Dagegen hätte Schwedens Mittelfeldspieler Sebastian Larsson nichts einzuwenden. «Wir haben einen englischen Schiedsrichter, also können wir Ronaldo ein wenig härter rannehmen», meinte dieser angesichts der Nomination von Howard Webb für den brisanten Match.

Und Ibrahimovic? Der stellte sein alles andere denn geringes Selbstbewusstsein einmal mehr demonstrativ zur Schau. «Nur Gott weiss, wer zur WM fährt», erklärte er im Interview mit einem schwedischen Journalisten. Auf den Einwand des Journalisten, dass er Gott kaum in dieser Frage ansprechen könne, entgegnete Ibrahimovic mit einem breiten Grinsen im Gesicht: «Gerade jetzt sprechen sie doch mit ihm».

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Bericht Hinspiel: Portugal - Schweden 1:0

5:21 min, aus sportaktuell vom 15.11.2013