Komfortable Ausgangslage für die Schweizer Nati

Die Schweizer Nationalmannschaft führt die WM-Qualifikationsgruppe E vor den verbleibenden 4 Spielen mit 4 Punkten Vorsprung an. Während das zweitplatzierte Albanien unter Zugzwang steht, erregt bei Ottmar Hitzfelds Team allenfalls die schlechte Chancenauswertung Besorgnis.

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Die bisherigen Auftritte der Schweiz in der WM-Qualifikation

1:39 min, vom 3.9.2013

Nach 6 von 10 Spielen auf dem Weg zur WM 2014 deutet vieles auf eine direkte Qualifikation der Schweiz hin. Wenn die Nati ihre nächsten beiden Spiele gewinnen und Verfolger Albanien gleichzeitig aus seinen beiden Partien nicht das Punktemaximum holen sollte, könnten die Schweizer bereits am 10.9. ihre Flugtickets nach Brasilien buchen.

Abwehr als Erfolgsgarant

Besonders erfreut dürfte Trainer Ottmar Hitzfeld über die soliden Auftritte seiner Defensivabteilung sein. Goalie Diego Benaglio und seine Vorderleute liessen bisher erst ein Gegentor zu, vor Jahresfrist beim 1:1 gegen Norwegen in Bern. Doch während hinten meist alles passte, haperte es vorne oft mit dem Vollzug.

«Späte Erlösung» als Leitmotiv

In den ersten beiden WM-Quali-Spielen war der Schweiz das 1:0 bereits nach rund 20 Minuten gelungen. Seither wurden die Fans der Nati immer länger auf die Folter gespannt. Zuletzt wurden in den Partien gegen Zypern hochkarätige Chancen ausgelassen. Doch schon das Hinspiel gegen Island, den Gegner vom kommenden Freitag, war geprägt gewesen vom Warten auf den erlösenden Führungstreffer.

Zitterpartie in Tirana vermeiden

Die angestrebte Qualifikation innert Wochenfrist durch Siege gegen Island (6.9.) und Norwegen (10.9.) würde auch dem Auswärtsspiel in Albanien die Brisanz nehmen. Sollten die Südosteuropäer am 11.10. nämlich noch mit im Rennen um Platz 1 sein, träfe die Nati in Tirana auf ein fanatisches Publikum. Dieses Szenario würden sich insbesondere die Schweizer Spieler mit albanischen Wurzeln gerne ersparen.