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In Tokio nicht dabei Semenya vergibt letzte Quali-Chance für Olympia

Die Südafrikanerin verpasst die Limite für die Sommerspiele in Tokio über die ungewohnten 5000 m deutlich.

Caster Semenya.
Legende: Ist in Tokio nicht am Start Caster Semenya. imago images

Zwei Wochen nach der überraschenden Teilnahme von Caster Semenya am Meeting in Rebensburg ist klar: Die Südafrikanerin wird an Olympia in Tokio nicht dabei sein.

Nachdem sie in Deutschland die angestrebte Limite über 5000 m verpasste hatte, startete sie am Mittwochabend – einen Tag, nachdem die Qualifikationsphase geendet hatte – in Lüttich. Und die 30-Jährige blieb in 15:50,12 Minuten deutlich über der geforderten Zeit (15:10,00).

Fehde vor Gericht

Derzeit darf die zweifache 800-m-Olympiasiegerin international nicht über ihre Paradestrecke an den Start – es sei denn, sie nimmt Medikamente, die ihren Testosteronspiegel senken. Im Kampf gegen diese Regel des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics hatte sie zuletzt Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht.

Läuferinnen wie Semenya mit sogenannten «Differences of Sex Development» dürfen nur dann international auf den Strecken 400 m bis 1 Meile bei den Frauen starten, wenn sie den Testosteronspiegel mittels Medikamenten unter einen Grenzwert drücken.

Video
Aus dem Archiv: Semenya vor Bundesgericht gescheitert
Aus Sport-Clip vom 08.09.2020.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Liebes SRF, können wir nicht bitte dieses Thema endlich beenden? Es interessiert auch wirklich niemand mehr, nicht einmal mehr Leichtathletik-Begeisterte. Und nein, Semenya ist auch kein LGBTQ-Thema weil es hier nicht primär um Diskriminierung geht, sondern um die Zerstörung von Strukturen im Sport.
    Es ist ein Beispiel, wie das ungebremste ideologische Verfolgen eines gutgemeinten Gedankens (Gleichberechtigung) Probleme und Unrecht schaffen kann.
  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Leider bringt uns die Transgender - Kategorie auch nicht wesentlich weiter, sind doch die Transgender mehr oder weniger männlich. Und dazu ist kaum die weltweite Akzeptanz in der weltweiten Bevölkerung gegeben. Leider.
  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Die Frauen (Transcender) sollten eine eigene Klasse bekommen, damit die Sportresultate nicht verfälscht werden. Sie haben in einer reinen Frauendisziplin nichts verloren. Darum sollte man die Sportler separat in der jeweiligen Kategorie starten lassen.