Forrer/Vergé-Dépré verpassen Finaleinzug knapp

Isabelle Forrer und Anouk Vergé-Dépré haben am Grand-Slam-Turnier in Rio de Janeiro den Finaleinzug knapp verpasst. Die Schweizerinnen verloren gegen die Polinnen Kinga Kolosinska/Monika Brzostek in drei Sätzen.

Isabelle Forrer (l.) und Anouk Vergé-Dépré verpassen in Rio den Final. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Knapp gescheitert Isabelle Forrer (l.) und Anouk Vergé-Dépré verpassen in Rio den Final. Keystone

Im 1. Grand-Slam-Halbfinal der 6. gemeinsamen Saison scheiterten Forrer/Vergé-Dépré mit 13:21, 21:13, 13:15 an Kolosinska/Brzostek. Das Schweizer Duo vermochte sich nach einem nervösen Beginn zu steigern und gewann den zweiten Satz souverän. Im Tiebreak führten Forrer/Vergé-Dépré 8:6 und 9:8, ehe sich das Geschehen ausglich.

Die Schweizerinnen spielten mit viel Risiko, was sich in zwei Servicefehlern von Vergé-Dépré und später auch beim 2. Matchball zeigte. Forrers Finte blieb knapp am Netz hängen.

Sieg gegen die Weltmeisterinnen

Vor dem Halbfinal-Out hatten Forrer/Vergé-Dépré für einen Exploit gesorgt. Das Schweizer Duo bezwang die topgesetzten Weltmeisterinnen Barbara/Agatha in 68 Minuten 21:18, 21:23, 15:13.

Trotz der Niederlage gegen die ehemaligen U21-Weltmeisterinnen aus Polen machten Forrer/Vergé-Dépré in Rio de Janeiro einen grossen Schritt, um sich für das wichtigste Turnier des Jahres an selber Stelle zu qualifizieren.