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Biathlon Die Fourcade-Show in Oslo geht weiter

Martin Fourcade ist an der Biathlon-WM nicht zu schlagen. Im 4. Wettkampf gewann der Franzose zum 4. Mal Gold. Die Ehrenplätze im 20-km-Rennen mit Einzelstart gingen an zwei Österreicher.

Legende: Video «Fourcade erneut nicht zu schlagen» abspielen. Laufzeit 0:19 Minuten.
Vom 10.03.2016.

Die historische Mission des Martin Fourcade geht weiter: Nach Gold in der Mixed-Staffel, im Sprint und im Verfolgungsrennen war der 27-jährige Überflieger in Oslo auch im Einzelrennen über 20 km nicht zu schlagen.

Noch immer kann Fourcade damit den einmaligen Triumph vollbringen, als sechsfacher Weltmeister aus Norwegen abzureisen. Am Samstag gehören die Franzosen in der MänneStaffel zu den Topfavoriten, am Sonntag führt der Sieg im Massenstart-Rennen nur über Fourcade.

Legende: Video «Der Zieleinlauf von Martin Fourcade» abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Vom 10.03.2016.

Fourcades läuferische Überlegenheit

Für sein 4. Gold in Oslo musste sich Fourcade mächtig ins Zeug legen. Im Gegensatz zu Dominik Landertinger (Ö) und Simon Eder (Ö) auf den Plätzen 2 und 3 blieb der Franzose am Schiessstand nicht fehlerfrei. Von seinen 20 Schüssen ging einer daneben, was einer Strafminute entspricht. Dank seiner Überlegenheit in der Loipe setzte sich Fourcade dennoch mit 5,1 respektive 14,4 Sekunden Vorsprung durch.

Schweizer wieder schwach

Die Schweizer enttäuschten schwer. Weder Benjamin Weger (49.) noch Serafin Wiestner (53.), Mario Dolder (74.) oder Jeremy Finello (83.) konnten mit den Besten mithalten. Sie sündigten alle am Schiessstand und büssten auch auf der Strecke viel Zeit ein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.3.16, 15:20 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Kobler, Horgen
    Top Leistungen von den Schweizern. Die Leistung ist nicht schwach sondern sie können einfach nicht mehr mit solchen Trainern. Schon übere Jahre Schiessen die Schweizer richtig schlecht und das läuferische nimmt auch immer mehr ab. Die Trainer sollen sich schämen und mal den Platz frei machen für richtige Trainer, die den Schweizern gutes Schiessen und Laufen beibringen können. Es tut mir richtig leid für Weger. So ein grosses Talent aber mit solchen Trainern wirds nicht besser.
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    1. Antwort von Christian Wittensöldner, Zofingen
      Was sind denn richtige Trainer? Im WC und im Sprint an der WM waren die CHer nicht so schlecht. Wenn man die Entwicklung des Biathlon in der CH verfolgt, muss man sagen von ein paar Einzelkämpfer vor 20 Jahren zu Weltcuppodestplätzen. Das kommt nicht einfach so. Ich weiß nicht wie gut sie Langlaufen und Schießen können, sind zwei nicht ganz einfache Sportarten;-)
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  • Kommentar von s. geiger, davos
    Für den Sport ein Armutszeugnis wenn 1 Sportler so dominant ist.
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    1. Antwort von H. Müller, Zürich
      Es sei denn, der eine ist ein herausragender Überflieger. Vgl. Federer, Djokovic, Pirmin Zurbriggen und Marc Girardelli, Svindal und Hirscher. Da gab es immerhin je zwei, oder dank Sandkönig Nadal sogar drei. Aber das nur dank verschiedener Disziplinen oder Spiel-Unterlagen. Im Biathlon ist es Langlauf und Schiessen, man muss beides gut beherrschen, um ganz vorne dabei zu sein. Nur wenige beherrschen beides extrem gut, manchmal halt nur einer. Trotzdem ein grossartiger Sport.
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