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Biathlon Verfolgungs-Gold für Erik Lesser

Im Verfolgungsrennen an der WM im finnischen Kontiolahti blieb Erik Lesser als einziger Athlet am Schiessstand fehlerfrei. Mit dieser überragenden Leistung sicherte sich der Deutsche den Titel. Für die Schweizer erwies sich dagegen das Schiessen als Achillesferse.

Legende: Video Erik Lesser holt in der Verfolgung WM-Gold abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.03.2015.

Nach 2 Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen in Sotschi feierte Erik Lesser seinen 1. Titel an einem Grossanlass.

Der 26-jährige Deutsche war nach dem Sprint mit einer halben Minute Rückstand als 5. ins Rennen gegangen und setzte sich dann auf der 12,5 km langen Strecke mit grossem Vorsprung an die Spitze. Diesen Effort verdankt Lesser vor allem seiner tadellosen Schiessleistung, wo er mit 20 Treffern überzeugte.

Die weiteren Podestplätze belegten Anton Schipulin (Russ) und Tarjei Bö. Der Norweger holte damit in Finnland im 3. WM-Rennen zum 3. Mal eine Medaille – und abermals ist es der 3. Rang geworden.

Schweizer mit zittriger Hand

Die Schweizer enttäuschten und konnten eine solide Ausgangslage nicht nutzen. Benjamin Weger, der als 13. gestartet war, musste nicht weniger als 7 Strafrunden absolvieren und wurde auf Platz 33 durchgereicht.

Unmittelbar vor ihm klassierte sich Teamkollege Mario Dolder. Doch auch der 24-Jährige patzte am Schiessstand und beging 4 Fehler.

Gasparin auf Rang 15

Bei den Frauen lief Elisa Gasparin auf Platz 15. Die Bündnerin nahm das Rennen aus Position 13 in Angriff und leistete sich drei Schiessfehler. Lena Häcki wird 36.

Gold ging an Marie Dorin Habert. Die Französin, die noch kein Weltcuprennen gewonnen hat, ging nach dem Sieg im Sprint als Erste ins Rennen und setzte sich vor der Deutschen Laura Dahlmeier und der Polin Weronika Nowakowska-Ziemniak durch.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.03.15 13:15 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Du, Dort
    Vielleicht sollte man schon bei den jungen Athleten etwas im Trainerstab ändern. Bei der Junioren WM wurde nicht besser geschossen. Wenn man dort schon einen guten Schiesstrainer anstellen würde, wären die Athleten besser für den Weltcup vorbereitet. Ohne einen Trainerwechsel wird die Schweiz nie an die Spitze kommen. Und wenn doch, dann nur mit purem Glück.
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    1. Antwort von Daniele, Obergösgen
      Ich bin nicht der Meinung das man den Trainer entlassen muss. Nein, man sollte den Trainerstab erweitern mit einem Schiesstrainer, mir ist bewusst dass das nicht mit Normalen Schiessen zu Vergleichen ist daher sollte man zusehen das man einen guten Schiesstrainer speziell fürs Biathlon ausbildet. Man könnte im Juniorenalter auch Biathlon, Langlauf & Schiessen miteinander verbinden. So würde man die Polisporivikeit eines jungen Menschen fördern, und könnte Ihn dann dort Fördern wo er Talent hat!
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  • Kommentar von Günter Rieker, Diessenhofen
    Einst waren die Schweizer die Besten im Schiesstand. Damals waren wir Schweizer solz auf unsere treffsicheren Schützen. Heute ist Schiessen in der Schweiz einfach nicht mehr PC. Wen wunderts, dass unsere Atleten nach Hinten durchgereicht werden?
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  • Kommentar von D.Daniele, Obergösgen
    Überragende Leistung von Lasser am Schiessstand. Einfach Toll! Wie zu erwarten gewann der Sprint Schipulin, der besonders für sein Cleveres Laufen in diesen Situationen auffällt. Die Schweizer waren sehr, sehr schwach. Wieder einmal waren die Leistungen am Schiesstand Katastrophal, wenn die Schweizer einen Schritt vorwärts machen wollen müssten Sie wie die anderen Nationen sich Überlegen einen Schiesstrainer zu Engagieren. In Frankreich macht das seit vielen Jahren Jean-Paul Giachino.
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    1. Antwort von Ich, hier
      Bei lessers Leistung kann man nur den hut ziehen gleiches gilt bei den Damen bei dorin. Bei den Schweizern sind die Ergebnisse wie befürchtet schlecht. Wenn man wirklich mit der Spitze mithalten will muss man mehr Geld in Trainer & co investieren. Bei den Damen wars noch ok
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