Keine Schweizer Medaille an den EM

An der Fecht-EM in Tiflis sind alle 4 gestarteten Schweizer bereits vor den Halbfinals gescheitert. Der Titelverteidiger und spätere Sieger Yannick Borel erweist sich dabei als Schweizer Stolperstein.

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Kein Schweizer Tag an der Fecht-EM in Tiflis

0:36 min, aus sportflash vom 13.6.2017

Gleich drei der vier gestarteten Schweizer hatten gegen den französischen Team-Olympiasieger von Rio Yannick Borel in der Direktausscheidung das Nachsehen.

Als Letzter scheiterte der Tessiner Michele Niggeler. Der 25-Jährige zog in den Viertelfinals mit 9:15 gegen den Weltranglisten-Zweiten den Kürzeren. Vor Niggeler waren bereits Georg Kuhn in der Runde der letzten 64 sowie Benjamin Steffen in den Sechzehntelfinals am Hünen aus Guadeloupe gescheitert.

Borel stiess in der Folge mühelos bis in den Final vor, wo er sich gegen den Italiener Paolo Pizzo mit 15:10 souverän seinen zweiten EM-Titel in Folge holte.

Frühes Aus von Heinzer

Der als Schweizer Top-Medaillenkandidat gehandelte Max Heinzer scheiterte schon in seinem ersten K.o.-Gefecht in der Runde der letzten 64. Dabei hatte der Schwyzer, der bereits fünf EM-Mediallen im Einzel (zweimal Silber, dreimal Bronze) auf seinem Konto hat, die Vorrunde noch mit dem zweitbesten Wert der Konkurrenz beendet.

Danach unterlag der Weltranglisten-Vierte aber bereits in seinem ersten Gefecht der Direktausscheidung dem deutschen Aussenseiter Raphael Steinberger mit 13:15.

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Heinzer: «Leider ist es zu seinen Gunsten gekippt»

0:54 min, vom 13.6.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 13.06.17, 20:00 Uhr