EM-Halbfinals ohne Titelverteidiger Frankreich

Die Favoriten haben an der Handball-EM in Polen einen schwarzen Tag eingezogen. Titelverteidiger Frankreich, Vize-Europameister Dänemark und Gastgeber Polen verpassten überraschend den Einzug unter die letzten Vier.

Der französische Welthandballer Nikola Karabatic versucht den Ball an einem Gegenspieler vorbeizuwerfen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zog keinen guten Tag ein Der französische Welthandballer Nikola Karabatic. EQ Images

Norwegen hat sich dank einem Coup gegen Frankreich den Gruppensieg gesichert. Im abschliessenden Spiel gewannen die Skandinavier gegen den Titelverteidiger sensationell mit 29:24. Bei den Franzosen zog Welthandballer Nikola Karabatic einen schwarzen Abend ein und traf bei acht Wurfversuchen nur gerade dreimal.

Ebenfalls in der Vorschlussrunde steht Kroatien. Während Gastgeber Polen gegen die Kroaten gleich mit 23:37 unterging, schaffte Spanien die Halbfinal-Qualifikation dank einem 25:23-Sieg gegen Russland.

Deutschland schafft den Coup

Neben Norwegen, Kroatien und Spanien hat auch Deutschland erstmals seit 2008 wieder den Einzug unter die letzten Vier geschafft. Der Lauf der Deutschen ist umso erstaunlicher, als dass die ohnehin ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson gegen Vize-Europameister Dänemark auf ihren Captain Steffen Weinhold und den Ex-Schaffhauser Christian Dissinger verzichten musste.

Die Halbfinals an der Handball-EM

Freitag, 18:30 Uhr
Norwegen - Deutschland
Freitag, 21:00 Uhr
Spanien - Kroatien
Sonntag, 17:30 Uhr
Final