Handballverband trennt sich von Trainer Brack

Der Schweizerische Handballverband beendet nach dem Out in der WM-Qualifikation die Zusammenarbeit mit Nationaltrainer Rolf Brack. Der im Juni auslaufende Vertrag mit dem 62-jährigen Deutschen wird nicht verlängert.

Rolf Brack auf der Trainerbank Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gescheitert Rolf Brack konnte als Nati-Trainer keine entscheidenden Impulse geben. EQ Images

Seit Bracks Debüt als Schweizer Nationaltrainer im Dezember 2013 hat die Equipe kaum sportliche Fortschritte erzielt. Brack, der die Nachfolge von Goran Perkovac übernahm und als Hoffnungsträger galt, blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Seine ernüchternde Bilanz: 25 Niederlagen in 37 Partien.

Hollands Handballer demontieren die Nati

3:11 min, aus sportpanorama vom 17.1.2016

Nachfolger gesucht

Die EM-Qualifikation beendete die Schweiz ohne einen einzigen Punkt. In der gerade zu Ende gegangenen WM-Qualifikation gelangen einzig zwei Siege gegen Luxemburg. Nach dem 21:34-Fiasko in Holland und dem damit verbundenen frühen Out in der WM-Quali findet der nächste Nati-Zusammenzug erst im Juni stattfinden.

Bis dahin will der Verband einen Nachfolger für Brack präsentieren. Ein geeigneter Kandidat wäre Michael Suter. Der Schweizer Nationaltrainer der beiden höchsten Junioren-Abteilungen erzielte in den letzten Jahren regelmässig respektable Erfolge mit dem Handball-Nachwuchs.