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Nach 33 Jahren ist Schluss SRF-Sportjournalist Bernhard Schär geht in Pension

Bernhard «Berni» Schär prägte die Sportberichterstattung von Radio SRF. Am 30. April ist er zum letzten Mal auf Sendung.

Bernhard «Berni» Schär.
Legende: Wird diesen Monat pensioniert Bernhard «Berni» Schär. SRF

Seine Stimme ist den Schweizer Radiohörerinnen und -hörern vertraut: Während 33 Jahren begleitete Bernhard «Berni» Schär Schweizer Sportlerinnen und Sportler bei ihren Erfolgen rund um den Globus, berichtete über die grössten nationalen Sportanlässe und die Höhepunkte des Weltsports. Nun wird der populäre Sportredaktor und -reporter, der diesen Monat seinen 65. Geburtstag feiert, pensioniert.

Vertraute Radiostimme im Ski alpin und Tennis

Seine Laufbahn bei Schweizer Radio und Fernsehen startete Bernhard Schär 1988 nach 10-jähriger Lehrertätigkeit als freier Sportredaktor bei den Regionaljournalen Bern Freiburg Wallis und Aargau Solothurn. 1991 erfolgte der Wechsel in die Sportredaktion des damaligen Radio DRS.

Im Verlauf seiner Karriere berichtete der gebürtige Berner als Reporter für SRF Sport unter anderem von 15 Olympischen Sommer- und Winterspielen. Besondere Schwerpunkte seiner journalistischen Tätigkeit bildeten die Sportarten Ski alpin und Tennis: Neben unzähligen Weltcupevents kommentierte er bei 16 Alpinen Ski-Weltmeisterschaften total 64 Schweizer Medaillenerfolge live.

Im Tennis schilderte er das Geschehen für das Schweizer Radiopublikum bei 70 Grand-Slam-Turnieren, 20 WTA- und ATP-Finals sowie dem historischen Schweizer Davis-Cup-Triumph 2014 im französischen Lille aus der Reporterkabine vor Ort.

Eine unvergesslich schöne, wertvolle und höchst spannende Zeit.
Autor: Bernhard «Berni» Schär

Vor seiner Pensionierung sagt Bernhard Schär: «Ich darf mit viel Freude und mit einer grossen Genugtuung auf meine Jahre bei SRF zurückblicken. Ich gehe in Pension mit dem Gedanken, dass ich alles wieder haargenau so machen würde, wie ich es gemacht habe. Meine Zeit als Radiomann war unvergesslich schön, wertvoll und höchst spannend – und voller Emotionen. Mein herzlicher Dank gilt meinen tollen Berufskolleginnen und -kollegen sowie meiner lieben Familie.»

Susan Schwaller, Chefredaktorin von SRF Sport: «Bernhard Schär ist Sportjournalist mit Leib und Seele. Seine Passion für die sportlichen Leistungen der Athletinnen und Athleten sowie für das journalistische Handwerk zeichnen ihn bis heute aus. Mit seinen lebhaften Reportagen und Kommentaren wusste er das Radiopublikum während mehr als drei Jahrzehnten zu begeistern. Wir danken Berni herzlich für sein grosses Engagement und seine langjährige Treue. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles Gute.»

Letzte Sendung am 30. April auf Radio SRF 3

Zum Abschied ist Bernhard Schär am Sonntag, 18. April, zu Gast in der Sendung «Persönlich» – um 10.00 Uhr auf Radio SRF 1 und um 16.05 Uhr im Fernsehen auf SRF 1. Zudem blickt er am Montag, 26. April, um 10.00 Uhr in der Sendung «Treffpunkt» auf Radio SRF 1 zurück auf seine langjährige SRF-Karriere. Letztmals in seiner Funktion als Sportredaktor am SRF-Mikrofon zu hören ist er schliesslich am Freitagmorgen, 30. April, bei Radio SRF 3.

Video
Aus dem Archiv: Radio-Legende Schär im «Reporter»
Aus Reporter vom 13.01.2019.
abspielen. Laufzeit 22 Minuten 41 Sekunden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Steiner  (pcsteiner)
    Ändlich hesch du meh Zit, mit eus es paar Bäll z spiele und es Aperöli z näh im TC Zofige...
    Liebe Gruess
    Eveline und Pete
  • Kommentar von Rita Carigiet  (echinacea16)
    Vielen Dank Ihnen für die aussergewöhnlichen Momente, den Enthusiasmus, das Fachwissen, die Einfühlsamkeit, die Freude, die Motivation, den Einsatz, die Bescheidenheit, die Professionalität! Schade, schade für uns alle.
  • Kommentar von Stephan Feuz  (Stephan Feuz)
    Hey Berni, schade wirst Du zur Legende, sorry Du bist ja jetzt schon eine :).
    Deine Rechenbeispiele als extrem guter Mathematiker im Zusammenhang mit dem Sport und alles andere wie zum Beispiel die Berichterstattung vom Lauberhorn werde ich vermissen, wie einige Millionen Schweizer auch. Alles Gute für Deine Zukunft, wir werden Dich vermissen.